- Autor:innen: BS
- Layout: BS
- Veröffentlicht: 05.08.2026
- Kategorie: Lieblingstier
Mein Lieblingstier – Der Pinguin
Mein Lieblingstier ist der Pinguin. Ein absolut beeindruckendes Tier mit vielen Eigenarten, die fast erfunden klingen.
Während der Brutzeit bewacht der männliche Kaiserpinguin das Ei und hält es unter einer Hautfalte warm, während das Weibchen loszieht, um Nahrung zu beschaffen. Die werdenden Väter stehen dabei eng aneinander gekuschelt, um Energie zu sparen und können bis zu einem dreiviertel Jahr ohne Nahrung auskommen.
Wenn ein Eselspinguin ein Weibchen für sich gewinnen will, sucht er einen besonders schönen Kieselstein, den er seiner Auserwählten als Geschenk anbietet. Findet sie den Stein beeindruckend, sind die beiden ein Paar – das Pinguin-Pendant zu “Diamonds are a girl’s best friend”. Leider ist die Pinguinwelt nicht ganz so romantisch, wie sie sich anhört. Schöne Steine sind heiß begehrt und man beklaut sich untereinander.
Außerdem sind sie immer ausgezeichnet gekleidet und bereit für eine Dinnerparty. Was auf den ersten Blick wie eine Laune der Natur aussieht, ist dabei eigentlich nur ein lustiger Nebeneffekt. In Wirklichkeit ist ihr Gefieder aber ein Tarnanzug. Wenn sie durchs Wasser gleiten und ein Räuber über ihnen schwimmt, verschwindet der Pinguin durch seine schwarze Färbung optisch vor dem Meeresgrund. Betrachtet man einen Pinguin von unten, wird er fast unsichtbar, weil er sich farblich an die Meeresoberfläche bzw. den Himmel anpasst
Adéliepinguine können ihren Kot bis zu 40cm weit aus ihrem Nest „schießen“. Auf engstem Raum, in einer Pinguinkolonie, ist Hygiene ein absolutes Muss. Das Nest sauber zu halten reduziert Verschmutzung und vermutlich auch das Risiko von Krankheitserregern
Pinguine sehen auf den ersten Blick ziemlich bedauernswert aus. Ein Vogel, der nicht fliegen kann und dessen Beine so kurz wirken, als hätte er keine Knie und nicht rennen kann. Setzt man sie in der falschen Umgebung aus, sind sie hoffnungslos überfordert.
Ich habe sehr viel mit Pinguinen gemeinsam. Nicht nur, dass ich auch viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit lege. Auch ich merke, dass ich in einer Umgebung, die nicht zu meinen Stärken und Bedürfnissen passt, schnell an meine Grenzen komme. Aber ein Pinguin ist in seiner Umgebung der absolute High-Performer. Und deswegen mache ich es jetzt wie ein Pinguin und suche mir die berufliche Umgebung, die zu mir und meinen Fähigkeiten passt.
Foto –––– © Marcus Gutjahr