- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
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- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: M.F.
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 08.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Rosengarten Neusser Wall 33 I 50670 Köln
Ruheoase mitten in Köln!
In Köln gibt es Orte, die abseits der Touristenmassen der Innenstadt für Erholung sorgen. Ein solcher Ort ist der Fort X, eine ehemalige Befestigungsanlage mit dazugehörigen Rosengarten im Hilde Domin Park.
Ob angehender Botaniker oder absoluter Laie. Für jeden ist dieser Ort sehr empfehlenswert. Es gibt über 2.000 Rosen in über 40 Sorten zu bestaunen. Es handelt sich um einen Geheimtipp für alle, die in aller Ruhe vom Alltag abschalten möchten.
Im Stadtplan ist dieser Ort nicht eingezeichnet. Der Park ist gepflegt und es verweilen wenige Menschen dort, der Vorteil, dass der Rosengarten nicht so bekannt ist. Der Ort liegt versteckt und ist wunderschön. Von hier aus lässt sich gut Ausschau nach ruhigen Plätzen halten.
Von M.F.
Foto –––– © privat
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Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
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Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: M.F.
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 08.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Rosengarten Neusser Wall 33 I 50670 Köln
Ruheoase mitten in Köln!
In Köln gibt es Orte, die abseits der Touristenmassen der Innenstadt für Erholung sorgen. Ein solcher Ort ist der Fort X, eine ehemalige Befestigungsanlage mit dazugehörigen Rosengarten im Hilde Domin Park.
Ob angehender Botaniker oder absoluter Laie. Für jeden ist dieser Ort sehr empfehlenswert. Es gibt über 2.000 Rosen in über 40 Sorten zu bestaunen. Es handelt sich um einen Geheimtipp für alle, die in aller Ruhe vom Alltag abschalten möchten.
Im Stadtplan ist dieser Ort nicht eingezeichnet. Der Park ist gepflegt und es verweilen wenige Menschen dort, der Vorteil, dass der Rosengarten nicht so bekannt ist. Der Ort liegt versteckt und ist wunderschön. Von hier aus lässt sich gut Ausschau nach ruhigen Plätzen halten.
Von M.F.
Foto –––– © privat
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: M.F.
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 08.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Rosengarten Neusser Wall 33 I 50670 Köln
Ruheoase mitten in Köln!
In Köln gibt es Orte, die abseits der Touristenmassen der Innenstadt für Erholung sorgen. Ein solcher Ort ist der Fort X, eine ehemalige Befestigungsanlage mit dazugehörigen Rosengarten im Hilde Domin Park.
Ob angehender Botaniker oder absoluter Laie. Für jeden ist dieser Ort sehr empfehlenswert. Es gibt über 2.000 Rosen in über 40 Sorten zu bestaunen. Es handelt sich um einen Geheimtipp für alle, die in aller Ruhe vom Alltag abschalten möchten.
Im Stadtplan ist dieser Ort nicht eingezeichnet. Der Park ist gepflegt und es verweilen wenige Menschen dort, der Vorteil, dass der Rosengarten nicht so bekannt ist. Der Ort liegt versteckt und ist wunderschön. Von hier aus lässt sich gut Ausschau nach ruhigen Plätzen halten.
Von M.F.
Foto –––– © privat
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: M.F.
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 08.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Rosengarten Neusser Wall 33 I 50670 Köln
Ruheoase mitten in Köln!
In Köln gibt es Orte, die abseits der Touristenmassen der Innenstadt für Erholung sorgen. Ein solcher Ort ist der Fort X, eine ehemalige Befestigungsanlage mit dazugehörigen Rosengarten im Hilde Domin Park.
Ob angehender Botaniker oder absoluter Laie. Für jeden ist dieser Ort sehr empfehlenswert. Es gibt über 2.000 Rosen in über 40 Sorten zu bestaunen. Es handelt sich um einen Geheimtipp für alle, die in aller Ruhe vom Alltag abschalten möchten.
Im Stadtplan ist dieser Ort nicht eingezeichnet. Der Park ist gepflegt und es verweilen wenige Menschen dort, der Vorteil, dass der Rosengarten nicht so bekannt ist. Der Ort liegt versteckt und ist wunderschön. Von hier aus lässt sich gut Ausschau nach ruhigen Plätzen halten.
Von M.F.
Foto –––– © privat
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: M.F.
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 08.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Rosengarten Neusser Wall 33 I 50670 Köln
Ruheoase mitten in Köln!
In Köln gibt es Orte, die abseits der Touristenmassen der Innenstadt für Erholung sorgen. Ein solcher Ort ist der Fort X, eine ehemalige Befestigungsanlage mit dazugehörigen Rosengarten im Hilde Domin Park.
Ob angehender Botaniker oder absoluter Laie. Für jeden ist dieser Ort sehr empfehlenswert. Es gibt über 2.000 Rosen in über 40 Sorten zu bestaunen. Es handelt sich um einen Geheimtipp für alle, die in aller Ruhe vom Alltag abschalten möchten.
Im Stadtplan ist dieser Ort nicht eingezeichnet. Der Park ist gepflegt und es verweilen wenige Menschen dort, der Vorteil, dass der Rosengarten nicht so bekannt ist. Der Ort liegt versteckt und ist wunderschön. Von hier aus lässt sich gut Ausschau nach ruhigen Plätzen halten.
Von M.F.
Foto –––– © privat
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: M.F.
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 08.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Rosengarten Neusser Wall 33 I 50670 Köln
Ruheoase mitten in Köln!
In Köln gibt es Orte, die abseits der Touristenmassen der Innenstadt für Erholung sorgen. Ein solcher Ort ist der Fort X, eine ehemalige Befestigungsanlage mit dazugehörigen Rosengarten im Hilde Domin Park.
Ob angehender Botaniker oder absoluter Laie. Für jeden ist dieser Ort sehr empfehlenswert. Es gibt über 2.000 Rosen in über 40 Sorten zu bestaunen. Es handelt sich um einen Geheimtipp für alle, die in aller Ruhe vom Alltag abschalten möchten.
Im Stadtplan ist dieser Ort nicht eingezeichnet. Der Park ist gepflegt und es verweilen wenige Menschen dort, der Vorteil, dass der Rosengarten nicht so bekannt ist. Der Ort liegt versteckt und ist wunderschön. Von hier aus lässt sich gut Ausschau nach ruhigen Plätzen halten.
Von M.F.
Foto –––– © privat
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: M.F.
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 08.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Rosengarten Neusser Wall 33 I 50670 Köln
Ruheoase mitten in Köln!
In Köln gibt es Orte, die abseits der Touristenmassen der Innenstadt für Erholung sorgen. Ein solcher Ort ist der Fort X, eine ehemalige Befestigungsanlage mit dazugehörigen Rosengarten im Hilde Domin Park.
Ob angehender Botaniker oder absoluter Laie. Für jeden ist dieser Ort sehr empfehlenswert. Es gibt über 2.000 Rosen in über 40 Sorten zu bestaunen. Es handelt sich um einen Geheimtipp für alle, die in aller Ruhe vom Alltag abschalten möchten.
Im Stadtplan ist dieser Ort nicht eingezeichnet. Der Park ist gepflegt und es verweilen wenige Menschen dort, der Vorteil, dass der Rosengarten nicht so bekannt ist. Der Ort liegt versteckt und ist wunderschön. Von hier aus lässt sich gut Ausschau nach ruhigen Plätzen halten.
Von M.F.
Foto –––– © privat
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: M.F.
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 08.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Rosengarten Neusser Wall 33 I 50670 Köln
Ruheoase mitten in Köln!
In Köln gibt es Orte, die abseits der Touristenmassen der Innenstadt für Erholung sorgen. Ein solcher Ort ist der Fort X, eine ehemalige Befestigungsanlage mit dazugehörigen Rosengarten im Hilde Domin Park.
Ob angehender Botaniker oder absoluter Laie. Für jeden ist dieser Ort sehr empfehlenswert. Es gibt über 2.000 Rosen in über 40 Sorten zu bestaunen. Es handelt sich um einen Geheimtipp für alle, die in aller Ruhe vom Alltag abschalten möchten.
Im Stadtplan ist dieser Ort nicht eingezeichnet. Der Park ist gepflegt und es verweilen wenige Menschen dort, der Vorteil, dass der Rosengarten nicht so bekannt ist. Der Ort liegt versteckt und ist wunderschön. Von hier aus lässt sich gut Ausschau nach ruhigen Plätzen halten.
Von M.F.
Foto –––– © privat
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: M.F.
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 08.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Rosengarten Neusser Wall 33 I 50670 Köln
Ruheoase mitten in Köln!
In Köln gibt es Orte, die abseits der Touristenmassen der Innenstadt für Erholung sorgen. Ein solcher Ort ist der Fort X, eine ehemalige Befestigungsanlage mit dazugehörigen Rosengarten im Hilde Domin Park.
Ob angehender Botaniker oder absoluter Laie. Für jeden ist dieser Ort sehr empfehlenswert. Es gibt über 2.000 Rosen in über 40 Sorten zu bestaunen. Es handelt sich um einen Geheimtipp für alle, die in aller Ruhe vom Alltag abschalten möchten.
Im Stadtplan ist dieser Ort nicht eingezeichnet. Der Park ist gepflegt und es verweilen wenige Menschen dort, der Vorteil, dass der Rosengarten nicht so bekannt ist. Der Ort liegt versteckt und ist wunderschön. Von hier aus lässt sich gut Ausschau nach ruhigen Plätzen halten.
Von M.F.
Foto –––– © privat
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
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Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.