- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
Mein Lieblingstier - Der Hund
Du bist mehr als nur ein Hund,
du bist mein Herz auf vier Pfoten.
Wenn du mich ansiehst, mit diesen braunen,
warmen Augen, weiß ich,
dass ich nie allein bin.
Dein Schwanzwedeln ist mein Sonnenschein,
dein Schnarchen mein Schlaflied.
Du hörst mir zu, auch wenn ich nur schweige,
und du verstehst mich, ohne ein Wort.
Du bringst mich zum Lachen, tröstest mich,
wenn ich traurig bin, und liebst mich
bedingungslos, so wie ich dich liebe.
Ich verspreche dir: Ich werde immer für dich da sein,
mit Leckerlis, langen Spaziergängen und
ganz viel Kuscheln.
Du bist mein bester Freund, ohne dich
wäre mein Zuhause leer.
Foto –––– © JackieLou DL from Pixabay
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: BS
- Layout: BS
- Veröffentlicht: 05.08.2026
- Kategorie: Lieblingstier
Mein Lieblingstier – Der Pinguin
Mein Lieblingstier ist der Pinguin. Ein absolut beeindruckendes Tier mit vielen Eigenarten, die fast erfunden klingen.
Während der Brutzeit bewacht der männliche Kaiserpinguin das Ei und hält es unter einer Hautfalte warm, während das Weibchen loszieht, um Nahrung zu beschaffen. Die werdenden Väter stehen dabei eng aneinander gekuschelt, um Energie zu sparen und können bis zu einem dreiviertel Jahr ohne Nahrung auskommen.
Wenn ein Eselspinguin ein Weibchen für sich gewinnen will, sucht er einen besonders schönen Kieselstein, den er seiner Auserwählten als Geschenk anbietet. Findet sie den Stein beeindruckend, sind die beiden ein Paar – das Pinguin-Pendant zu “Diamonds are a girl’s best friend”. Leider ist die Pinguinwelt nicht ganz so romantisch, wie sie sich anhört. Schöne Steine sind heiß begehrt und man beklaut sich untereinander.
Außerdem sind sie immer ausgezeichnet gekleidet und bereit für eine Dinnerparty. Was auf den ersten Blick wie eine Laune der Natur aussieht, ist dabei eigentlich nur ein lustiger Nebeneffekt. In Wirklichkeit ist ihr Gefieder aber ein Tarnanzug. Wenn sie durchs Wasser gleiten und ein Räuber über ihnen schwimmt, verschwindet der Pinguin durch seine schwarze Färbung optisch vor dem Meeresgrund. Betrachtet man einen Pinguin von unten, wird er fast unsichtbar, weil er sich farblich an die Meeresoberfläche bzw. den Himmel anpasst.
Adéliepinguine können ihren Kot bis zu 40cm weit aus ihrem Nest „schießen“. Auf engstem Raum, in einer Pinguinkolonie, ist Hygiene ein absolutes Muss. Das Nest sauber zu halten, reduziert Verschmutzung und vermutlich auch das Risiko von Krankheitserregern.
Pinguine sehen auf den ersten Blick ziemlich bedauernswert aus. Ein Vogel, der nicht fliegen kann und dessen Beine so kurz wirken, als hätte er keine Knie und nicht rennen kann. Setzt man sie in der falschen Umgebung aus, sind sie hoffnungslos überfordert.
Ich habe sehr viel mit Pinguinen gemeinsam. Nicht nur, dass ich auch viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit lege. Auch ich merke, dass ich in einer Umgebung, die nicht zu meinen Stärken und Bedürfnissen passt, schnell an meine Grenzen komme. Aber ein Pinguin ist in seiner Umgebung der absolute High-Performer. Und deswegen mache ich es jetzt wie ein Pinguin und suche mir die berufliche Umgebung, die zu mir und meinen Fähigkeiten passt.
Foto –––– © Marcus Gutjahr
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
Mein Lieblingstier - Der Hund
Du bist mehr als nur ein Hund,
du bist mein Herz auf vier Pfoten.
Wenn du mich ansiehst, mit diesen braunen,
warmen Augen, weiß ich,
dass ich nie allein bin.
Dein Schwanzwedeln ist mein Sonnenschein,
dein Schnarchen mein Schlaflied.
Du hörst mir zu, auch wenn ich nur schweige,
und du verstehst mich, ohne ein Wort.
Du bringst mich zum Lachen, tröstest mich,
wenn ich traurig bin, und liebst mich
bedingungslos, so wie ich dich liebe.
Ich verspreche dir: Ich werde immer für dich da sein,
mit Leckerlis, langen Spaziergängen und
ganz viel Kuscheln.
Du bist mein bester Freund, ohne dich
wäre mein Zuhause leer.
Foto –––– © JackieLou DL from Pixabay
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: S.W.
- Layout: S.W.
- Veröffentlicht: 10.07.2024
- Kategorie: Lieblinge
Faszination: Wolf
Hintergrund von Angst und Hass gegenüber dem Wolf:
Da über den Wolf von vielen Menschen negativ gesprochen wird, habe ich mich natürlich gefragt, warum das so ist. Es heißt: Wölfe fielen über die Herden der Bauern her und diese säten den Hass gegen die Wölfe. Märchen und Mythen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass Menschen Angst vor Wölfen haben.
Merkmale & Leistungen der Sinne:
Der Wolf ähnelt äußerlich einem großen Haushund. Wölfe leben meist in Rudeln bestehend aus Familienangehörigen. Sie haben ihre Familienmitglieder und diese beschützen sie auch. Der Geruchssinn ist ein wesentlicher Teil für den Jagderfolg des Wolfes. Sie können Beutetiere selbst unter schlechten (Wetter-)Bedingungen in ca. 300 Meter Entfernung riechen. Wenn der Wind von der Richtung des Beutetieres zum Wolf weht, kann der Wolf das Beutetier sogar aus noch weiterer Entfernung riechen. Ebenso besitzt dieses Tier einen guten Gehörsinn. Das Sehvermögen funktioniert besonders bei Bewegungen.
Wenn sie heulen:
Zur Verständigung untereinander heulen Wölfe. Entweder, um ihr Rudel von fremden zu schützen, sich zum Jagen zu versammeln oder bei einer Kontaktaufnahme; sozusagen zur Gründung der Familie.
Verbindung zum Mond:
Der Wolf neigt nicht seinen Blick zum Mond. Beim Heulen legt er den Kopf in den Nacken, damit man ihn besser hören kann. Aber einen schönen Anblick gibt das Tier dabei schon ab.
Fazit: Für mich ist der Wolf alles andere als „böse“. Sie verteidigen ihre Familie und versuchen nur zu überleben. Sie haben sich ihren Platz auf der Erde zurück erkämpft.
Foto –––– © pixabay.com – Steve Fehlberg
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Tamara Jakob
- Layout: Tamara Jakob
- Veröffentlicht: 23.09.26
- Kategorie: Lieblinge
Mehr als nur eine Stadt. Paris, mein Lieblingsort
Mehr als eine Stadt: Warum Paris seit 20 Jahren mein Lebensgefühl und Hobby ist
Es gibt Orte, die man besucht, es gibt Orte, die man tief im Herzen trägt und wo man nie mehr weg möchte. Für mich ist Paris seit mehr als zwei Jahrzehnten dieser eine, besondere Ort. Was vor über 20 Jahren als eine erste, staunende Reise begann, hat sich längst zu einer lebenslangen Leidenschaft entwickelt. Paris ist für mich nicht einfach ein Urlaubsziel – diese Stadt ist mein Lieblingsort und mein größtes Hobby zugleich.
Wenn mich Freunde und Bekannte fragen, wie man eine Stadt als „Hobby“ betrachten kann, lächele ich einfach nur. Paris zu lieben bedeutet für mich, die Stadt zu studieren, immer wieder neu zu entdecken und tief in unerschöpfliche Facetten einzutauchen. Mein Hobby ist es, die verborgenen Geschichten hinter den prachtvollen Haussmann-Fassaden zu entschlüsseln, durch die geschichtsträchtigen Gassen des Marais zu laufen und die Biografien der Künstler zu lesen, die einst die Cafés vom Montmartre und Saint Germain prägten. Es ist die ständige Beschäftigung mit der Kultur, der Literatur, der Fotografie und natürlich der Sprache, die dieses Hobby lebendig hält.
In all den Jahren habe ich gelernt, dass Paris niemals stillsteht. Jedes Mal, wenn ich aus der Metro ins Tageslicht trete, spüre ich diese Vertrautheit der Stadt. Sei es die Boulangerien, die morgens die Tore öffnen und wo es nach Croissants und Cafe duftet, sei es am Abend, wenn die Lichter angehen und man über die Dächer der Stadt blicken kann. Paris verbindet eine monumentale Geschichte mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit, dem berühmten Savoir-vivre. Mein perfekter Pariser Tag besteht nicht mehr darin, die großen Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern der Blick für die Details.
- Das Beobachten des morgendlichen Trubels, Stöbern in den alten Kisten der Bouquinistes am Ufer der Seine, oder die Jogger, die schon früh morgens im Vorbeilaufen, die Menschen der Stadtreinigung grüßen.
- Der ruhige Moment auf den Stufen von Sacré-Cœur, wenn die Sonne langsam hinter den Dächern der Stadt versinkt.
Paris hat mir in den letzten 20 Jahren unzählige Erinnerungen geschenkt und mich gelehrt, Schönheit im Alltäglichen zu finden. Egal wie oft ich schon dort war, wie gut ich die Arrondissements kenne oder wie viele Kilometer ich zu Fuß an der Seine zurückgelegt habe: Paris überrascht mich immer wieder. Nach all der Zeit fühlt sich die Stadt für mich wie ein geschätzter, alter Freund an – ein Ort, an den ich immer wieder zurückkehre, um Kraft zu tanken, mich inspirieren zu lassen und ein Stück meiner eigenen Geschichte weiterzuschreiben. Und während ich das schreibe, bekomme ich einfach schon wieder Sehnsucht nach der schönsten Stadt der Welt. Paris ist und bleibt meine ganz große Liebe.
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- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
Ausgabe 08
Ausgabe 08
Ausgabe 08
- Autor:innen: C.R.
- Layout: Caro R.
- Veröffentlicht: 02.11.2024
- Kategorie: Lieblinge
Dicke Haut, großes Herz
Vielleicht kennt ihr´s auch – das Video einer Überwachungskamera aus dem Kruger-Nationalpark in Südafrika. Dieses zeigt einen Elefanten, der mit seinem Rüssel ziemlich galant, behutsam und vor allem zuckersüß zwei leere Cola-Dosen umweltgerecht in eine Mülltonne verfrachtet. Dies beweist mal wieder – Elefanten sind einfach cooler als Menschen. Das weiß man nicht zuletzt seit Benjamin Blümchen – der graue, berüsselte Dickhäuter, die fleischgewordene Versinnbildlichung des Altruismus.
Als Kind hatte ich alle Folgen auf Kassette und bereue es fast ein wenig, diese vor 20 Jahren meinem Neffen vermacht zu haben. Benjamin B. geht immer! Auch noch mit Ende 30 sehne ich mich manchmal nach den fiktiven Geschichten des antromorphen Elefanten aus dem Zoo in Neustadt zurück. Ich wette, ich könnte immer noch alle Folgen mitsprechen.
Auch im Wild-Life überzeugt der Elefant auf ganzer Linie mit guten und starken Eigenschaften. Elefanten sind Vegetarier, sind nachgewiesen schlau, zeigen Empathie und sind sehr soziale Wesen. Viele Religionen verehren die Dickhäuter als Götter der Weisheit, des Glücks und des Erfolgs. Sogar Buddha wurde laut Legende schon mal als Elefant wiedergeboren.
Vom fiktiven Charakter Benjamins, bis hin zu Bobby&Ben – die Kuscheltiere meiner Kindheit – Elefanten faszinieren mich. Äußerlich strotzen sie durch ihre schiere Größe und majestätische Art und wirken fast angsteinflößend. Die dicke Haut, an der Messer zerbersten könnten, wirkt wie ein Schutzpanzer. Aber ihr Gemüt und ihre Augen wirken traurig und zart, geradezu zerbrechlich.
Otto, der beste Freund von Benjamin B. sagte einmal „Wenn ich groß bin, will ich auch ein Elefant werden, wie Benjamin Blümchen!“ Etwas, das sich mehr Menschen wünschen sollten – ob mit oder ohne Rüssel.
Foto –––– © pixabay.com – Mike1087_2
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 29.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Wombat und ich
Foto –––– © unsplash – meg-jerrad
Foto –––– © pixabay – drizztgirl
Foto –––– © pixabay – PenelopePitstop
Foto –––– © pixabay – budgme
Schon als Kind faszinierten mich die Wombats, und es begann mit einem besonderen Geschenk. Ein enger Freund meiner Eltern lebte in Australien und schickte mir immer wieder kleine Wombat-Kuscheltiere. Schnell hatte ich eine ganze Wombatfamilie um mich versammelt, die mich in eine ferne Welt entführte und meine Begeisterung für diese außergewöhnlichen Tiere weckte.
Wombats gibt es in drei Unterarten, den Nasenhaarwombat, den südlichen Nasenhaarwombat und den Nacktnasenhaarwombat. Wombats werden zwischen 70 und 120 cm lang und bringen 20 bis 40kg auf die Waage. Sie sehen süß und kuschelig aus, sind aber in Wahrheit ganz schöne Brummer, die sich im Notfall auch mit all ihren Mitteln verteidigen. Sie knurren und knirschen mit ihren Zähnen und erreichen bei der Verfolgung von Feinden eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h.
Der Wombat lebt meistens alleine und gräbt sich bis zu 20 Meter lange Tunnel, die bis zu 3,5 Meter in die Tiefe reichen. Das ist auch der Grund, weshalb ihre Beutel nach unten hin geöffnet sind: so wird vermieden, dass bei ihren Buddelaktionen Dreck in die Beutel gerät. Eine ihrer schönsten Besonderheiten ist, dass ihr Hinterteil durch eine dicke Haut, Knorpel und Knochen verstärkt ist. Mit dieser Popopanzerplatte verschließen sie ihre Höhleneingänge vor Fressfeinden oder zerquetschen kleinere Gegner einfach zwischen ihrem Hintern und der Höhlenwand.
Natürlich darf ich auch nicht ihre quadratischen Kotwürfel vergessen, die sie überall in ihrem Fressgebiet ablegen, um ihr Revier zu markieren.
Der Wombat ist mein absolutes Lieblingstier, weil er mir in vielen Dingen so ähnlich ist. Wir sind beide kuschelig und gemütlich, aber wenn jemand Streit sucht, sind wir bereit und kämpfen im Notfall mit dem Einsatz unseres Lebens. Er und ich haben breite Popos und wir verkriechen uns am liebsten in unserem Zuhause, weil es dort so schön und sicher ist.
Foto –––– © pixabay – 12019
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Marian Rada
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 11.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Delfin
Delfine gehören zu den Walen und sind Säugetiere. Sie werden zwischen eineinhalb und vier Meter lang. Es gibt über 40 Delfinarten; die beliebteste und bekannteste dürfte der „Große Tümmler“ sein.
Delfine leben in allen Meeren, sie können sehr schnell schwimmen – mit einer Geschwindigkeit bis zu 55-60 km/h. Sie wiegen zwischen 150-650 kg und werden bis zu 20-45 Jahre alt. Delfine ernähren sich von Fischen und Krebsen.
Die Delfin-Mütter tragen im Vergleich zu anderen Tieren nur ein Jungtier im Bauch und zwar ein Jahr lang. Typische Farben von Delfinen sind blau, schwarz, grau, und auch mal bunter gefärbt, wie braun-gelb. Diese wunderschönen Tiere haben Selbstheilungskraft. Delfine sind sehr schlaue Tiere, sie können sehr schnell lernen und sie sind sehr Intelligent, können Freundschaften knüpfen und kommunizieren durch ihre Sprünge.
Die größte Gefahr für Delfine sind Fischernetze, denn in ihnen können sie sich verfangen und ertrinken (weil sie nicht auftauchen können). Die Feinde des Delfins sind Menschen und größere Haie, oder Orcas.
Falls ihr Interesse habt, ein Delfinarium zu besuchen, man kann diese wunderschönen Tiere im Zoo Duisburg besuchen.
Von Marian Rada
Foto –––– © pixabay.com / illusion-X
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: N.T.
- Layout: Natalja
- Veröffentlicht: 26.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
Mein bester Freund
Sobald die Wohnungstür aufgeht,
ist da jemand, der ungeduldig vor ihr steht.
Da ist jemand, der mich begeistert überrennt,
weil seine Freude keine Grenzen kennt.
In seinem Fell kann ich mich verkriechen,
und er hat Pfoten, die nach Popcorn riechen.
Vom Wesen ist er wie ein kleines Kind,
und trotzdem ist er mein Rückenwind.
Denn wenn ich traurig bin, stupst er mich an,
solange, bis ich wieder lachen kann.
Wenn ich zu müde bin, um aufzustehen,
zwingt er mich, trotzdem rauszugehen.
Statt mich in der Wohnung zu vergraben,
ziehen wir los und beobachten die Raben.
Wir laufen über Felder, Wiesen und Asphalt,
fahren zum See und rennen durch den Wald.
Wir üben das Balancieren auf altem Gemäuer,
und erleben jeden Tag ein neues Abenteuer.
Bevor ich ihn traf, ist er ganz allein umhergestreunt,
jetzt hat er ein Zuhause und ist mein bester Freund.
Von N.T.
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige*r TN
- Layout: H. F.
- Veröffentlicht: 21.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
(M)ein Lob auf das Rotkehlchen
Ein Tier, dass mich immer wieder verblüfft – und anrührt – ist das Rotkehlchen. Warum? Das kann ich Ihnen sagen.
Es kann singen. Und zwar so laut, wie ich es diesem kleinen pummeligen Ding niemals zutrauen würde. Und so abwechslungsreich, dass ich mit meinem eigenen, eher begrenzten, Melodienschatz weit abgeschlagen werde.
Es ist kommunikativ. Ich kenne keinen anderen Vogel, der sich so frech und selbstverständlich neben eine menschliche Person setzt und regelrecht zum Wahrgenommenwerden auffordert. Ich kenne Menschen, die von sich behaupten, regelmäßige Gespräche mit einem Rotkehlchen geführt zu haben.
Es ist so hübsch. Und zwar nicht nur einzelne, sondern alle. Sie sind klein und rund, beeindrucken mit ihrem roten Latz und haben wunderschöne, große und irgendwie intelligente Augen. Dabei scheinen alle Teile des Rotkehlchens in perfekter Harmonie miteinander zu stehen. Fast, als würden sie dem Kindchenschema entsprechen und schon dadurch den menschlichen Instinkt anrühren.
Und: Es ist immer alleine unterwegs. Nie sehe ich zwei oder drei von ihnen gleichzeitig. Dadurch machen sie einen irgendwie freien und selbstbestimmten Eindruck. Ich mach, was mir gefällt. Und wenn ich Lust habe, quatsche ich halt auch mal mit der menschlichen Nachbarin von nebenan. So stelle ich mich vor, denkt das Rotkehlchen. Und das gefällt mir gut.
Ich habe mich mit einer KI darüber unterhalten (ja, ich rede auch mit KIs) und um ein Gedicht über Rotkehlchen gebeten. Das ist dabei herausgekommen. Ganz schön gut, wie ich finde.
Rotkehlchen,
Kurzschwänziger Sänger,
Rotes Brustgeheimnis,
Aufmerksam, neugierig, mutig,
Gartenliebling.
Foto –––– © Aneta Rog auf Pixabay
Gedicht –––– © https://chat.openai.com, #rotkehlchen #elfchen
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
Mein Lieblingstier - Der Hund
Du bist mehr als nur ein Hund,
du bist mein Herz auf vier Pfoten.
Wenn du mich ansiehst, mit diesen braunen,
warmen Augen, weiß ich,
dass ich nie allein bin.
Dein Schwanzwedeln ist mein Sonnenschein,
dein Schnarchen mein Schlaflied.
Du hörst mir zu, auch wenn ich nur schweige,
und du verstehst mich, ohne ein Wort.
Du bringst mich zum Lachen, tröstest mich,
wenn ich traurig bin, und liebst mich
bedingungslos, so wie ich dich liebe.
Ich verspreche dir: Ich werde immer für dich da sein,
mit Leckerlis, langen Spaziergängen und
ganz viel Kuscheln.
Du bist mein bester Freund, ohne dich
wäre mein Zuhause leer.
Foto –––– © JackieLou DL from Pixabay
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: BS
- Layout: BS
- Veröffentlicht: 05.08.2026
- Kategorie: Lieblingstier
Mein Lieblingstier – Der Pinguin
Mein Lieblingstier ist der Pinguin. Ein absolut beeindruckendes Tier mit vielen Eigenarten, die fast erfunden klingen.
Während der Brutzeit bewacht der männliche Kaiserpinguin das Ei und hält es unter einer Hautfalte warm, während das Weibchen loszieht, um Nahrung zu beschaffen. Die werdenden Väter stehen dabei eng aneinander gekuschelt, um Energie zu sparen und können bis zu einem dreiviertel Jahr ohne Nahrung auskommen.
Wenn ein Eselspinguin ein Weibchen für sich gewinnen will, sucht er einen besonders schönen Kieselstein, den er seiner Auserwählten als Geschenk anbietet. Findet sie den Stein beeindruckend, sind die beiden ein Paar – das Pinguin-Pendant zu “Diamonds are a girl’s best friend”. Leider ist die Pinguinwelt nicht ganz so romantisch, wie sie sich anhört. Schöne Steine sind heiß begehrt und man beklaut sich untereinander.
Außerdem sind sie immer ausgezeichnet gekleidet und bereit für eine Dinnerparty. Was auf den ersten Blick wie eine Laune der Natur aussieht, ist dabei eigentlich nur ein lustiger Nebeneffekt. In Wirklichkeit ist ihr Gefieder aber ein Tarnanzug. Wenn sie durchs Wasser gleiten und ein Räuber über ihnen schwimmt, verschwindet der Pinguin durch seine schwarze Färbung optisch vor dem Meeresgrund. Betrachtet man einen Pinguin von unten, wird er fast unsichtbar, weil er sich farblich an die Meeresoberfläche bzw. den Himmel anpasst.
Adéliepinguine können ihren Kot bis zu 40cm weit aus ihrem Nest „schießen“. Auf engstem Raum, in einer Pinguinkolonie, ist Hygiene ein absolutes Muss. Das Nest sauber zu halten, reduziert Verschmutzung und vermutlich auch das Risiko von Krankheitserregern.
Pinguine sehen auf den ersten Blick ziemlich bedauernswert aus. Ein Vogel, der nicht fliegen kann und dessen Beine so kurz wirken, als hätte er keine Knie und nicht rennen kann. Setzt man sie in der falschen Umgebung aus, sind sie hoffnungslos überfordert.
Ich habe sehr viel mit Pinguinen gemeinsam. Nicht nur, dass ich auch viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit lege. Auch ich merke, dass ich in einer Umgebung, die nicht zu meinen Stärken und Bedürfnissen passt, schnell an meine Grenzen komme. Aber ein Pinguin ist in seiner Umgebung der absolute High-Performer. Und deswegen mache ich es jetzt wie ein Pinguin und suche mir die berufliche Umgebung, die zu mir und meinen Fähigkeiten passt.
Foto –––– © Marcus Gutjahr
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: S.W.
- Layout: S.W.
- Veröffentlicht: 10.07.2024
- Kategorie: Lieblinge
Faszination: Wolf
Hintergrund von Angst und Hass gegenüber dem Wolf:
Da über den Wolf von vielen Menschen negativ gesprochen wird, habe ich mich natürlich gefragt, warum das so ist. Es heißt: Wölfe fielen über die Herden der Bauern her und diese säten den Hass gegen die Wölfe. Märchen und Mythen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass Menschen Angst vor Wölfen haben.
Merkmale & Leistungen der Sinne:
Der Wolf ähnelt äußerlich einem großen Haushund. Wölfe leben meist in Rudeln bestehend aus Familienangehörigen. Sie haben ihre Familienmitglieder und diese beschützen sie auch. Der Geruchssinn ist ein wesentlicher Teil für den Jagderfolg des Wolfes. Sie können Beutetiere selbst unter schlechten (Wetter-)Bedingungen in ca. 300 Meter Entfernung riechen. Wenn der Wind von der Richtung des Beutetieres zum Wolf weht, kann der Wolf das Beutetier sogar aus noch weiterer Entfernung riechen. Ebenso besitzt dieses Tier einen guten Gehörsinn. Das Sehvermögen funktioniert besonders bei Bewegungen.
Wenn sie heulen:
Zur Verständigung untereinander heulen Wölfe. Entweder, um ihr Rudel von fremden zu schützen, sich zum Jagen zu versammeln oder bei einer Kontaktaufnahme; sozusagen zur Gründung der Familie.
Verbindung zum Mond:
Der Wolf neigt nicht seinen Blick zum Mond. Beim Heulen legt er den Kopf in den Nacken, damit man ihn besser hören kann. Aber einen schönen Anblick gibt das Tier dabei schon ab.
Fazit: Für mich ist der Wolf alles andere als „böse“. Sie verteidigen ihre Familie und versuchen nur zu überleben. Sie haben sich ihren Platz auf der Erde zurück erkämpft.
Foto –––– © pixabay.com – Steve Fehlberg
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Tamara Jakob
- Layout: Tamara Jakob
- Veröffentlicht: 23.09.26
- Kategorie: Lieblinge
Mehr als nur eine Stadt. Paris, mein Lieblingsort
Mehr als eine Stadt: Warum Paris seit 20 Jahren mein Lebensgefühl und Hobby ist
Es gibt Orte, die man besucht, es gibt Orte, die man tief im Herzen trägt und wo man nie mehr weg möchte. Für mich ist Paris seit mehr als zwei Jahrzehnten dieser eine, besondere Ort. Was vor über 20 Jahren als eine erste, staunende Reise begann, hat sich längst zu einer lebenslangen Leidenschaft entwickelt. Paris ist für mich nicht einfach ein Urlaubsziel – diese Stadt ist mein Lieblingsort und mein größtes Hobby zugleich.
Wenn mich Freunde und Bekannte fragen, wie man eine Stadt als „Hobby“ betrachten kann, lächele ich einfach nur. Paris zu lieben bedeutet für mich, die Stadt zu studieren, immer wieder neu zu entdecken und tief in unerschöpfliche Facetten einzutauchen. Mein Hobby ist es, die verborgenen Geschichten hinter den prachtvollen Haussmann-Fassaden zu entschlüsseln, durch die geschichtsträchtigen Gassen des Marais zu laufen und die Biografien der Künstler zu lesen, die einst die Cafés vom Montmartre und Saint Germain prägten. Es ist die ständige Beschäftigung mit der Kultur, der Literatur, der Fotografie und natürlich der Sprache, die dieses Hobby lebendig hält.
In all den Jahren habe ich gelernt, dass Paris niemals stillsteht. Jedes Mal, wenn ich aus der Metro ins Tageslicht trete, spüre ich diese Vertrautheit der Stadt. Sei es die Boulangerien, die morgens die Tore öffnen und wo es nach Croissants und Cafe duftet, sei es am Abend, wenn die Lichter angehen und man über die Dächer der Stadt blicken kann. Paris verbindet eine monumentale Geschichte mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit, dem berühmten Savoir-vivre. Mein perfekter Pariser Tag besteht nicht mehr darin, die großen Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern der Blick für die Details.
- Das Beobachten des morgendlichen Trubels, Stöbern in den alten Kisten der Bouquinistes am Ufer der Seine, oder die Jogger, die schon früh morgens im Vorbeilaufen, die Menschen der Stadtreinigung grüßen.
- Der ruhige Moment auf den Stufen von Sacré-Cœur, wenn die Sonne langsam hinter den Dächern der Stadt versinkt.
Paris hat mir in den letzten 20 Jahren unzählige Erinnerungen geschenkt und mich gelehrt, Schönheit im Alltäglichen zu finden. Egal wie oft ich schon dort war, wie gut ich die Arrondissements kenne oder wie viele Kilometer ich zu Fuß an der Seine zurückgelegt habe: Paris überrascht mich immer wieder. Nach all der Zeit fühlt sich die Stadt für mich wie ein geschätzter, alter Freund an – ein Ort, an den ich immer wieder zurückkehre, um Kraft zu tanken, mich inspirieren zu lassen und ein Stück meiner eigenen Geschichte weiterzuschreiben. Und während ich das schreibe, bekomme ich einfach schon wieder Sehnsucht nach der schönsten Stadt der Welt. Paris ist und bleibt meine ganz große Liebe.
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- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
Ausgabe 08
Ausgabe 08
Ausgabe 08
- Autor:innen: C.R.
- Layout: Caro R.
- Veröffentlicht: 02.11.2024
- Kategorie: Lieblinge
Dicke Haut, großes Herz
Vielleicht kennt ihr´s auch – das Video einer Überwachungskamera aus dem Kruger-Nationalpark in Südafrika. Dieses zeigt einen Elefanten, der mit seinem Rüssel ziemlich galant, behutsam und vor allem zuckersüß zwei leere Cola-Dosen umweltgerecht in eine Mülltonne verfrachtet. Dies beweist mal wieder – Elefanten sind einfach cooler als Menschen. Das weiß man nicht zuletzt seit Benjamin Blümchen – der graue, berüsselte Dickhäuter, die fleischgewordene Versinnbildlichung des Altruismus.
Als Kind hatte ich alle Folgen auf Kassette und bereue es fast ein wenig, diese vor 20 Jahren meinem Neffen vermacht zu haben. Benjamin B. geht immer! Auch noch mit Ende 30 sehne ich mich manchmal nach den fiktiven Geschichten des antromorphen Elefanten aus dem Zoo in Neustadt zurück. Ich wette, ich könnte immer noch alle Folgen mitsprechen.
Auch im Wild-Life überzeugt der Elefant auf ganzer Linie mit guten und starken Eigenschaften. Elefanten sind Vegetarier, sind nachgewiesen schlau, zeigen Empathie und sind sehr soziale Wesen. Viele Religionen verehren die Dickhäuter als Götter der Weisheit, des Glücks und des Erfolgs. Sogar Buddha wurde laut Legende schon mal als Elefant wiedergeboren.
Vom fiktiven Charakter Benjamins, bis hin zu Bobby&Ben – die Kuscheltiere meiner Kindheit – Elefanten faszinieren mich. Äußerlich strotzen sie durch ihre schiere Größe und majestätische Art und wirken fast angsteinflößend. Die dicke Haut, an der Messer zerbersten könnten, wirkt wie ein Schutzpanzer. Aber ihr Gemüt und ihre Augen wirken traurig und zart, geradezu zerbrechlich.
Otto, der beste Freund von Benjamin B. sagte einmal „Wenn ich groß bin, will ich auch ein Elefant werden, wie Benjamin Blümchen!“ Etwas, das sich mehr Menschen wünschen sollten – ob mit oder ohne Rüssel.
Foto –––– © pixabay.com – Mike1087_2
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 29.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Wombat und ich
Foto –––– © unsplash – meg-jerrad
Foto –––– © pixabay – drizztgirl
Foto –––– © pixabay – PenelopePitstop
Foto –––– © pixabay – budgme
Schon als Kind faszinierten mich die Wombats, und es begann mit einem besonderen Geschenk. Ein enger Freund meiner Eltern lebte in Australien und schickte mir immer wieder kleine Wombat-Kuscheltiere. Schnell hatte ich eine ganze Wombatfamilie um mich versammelt, die mich in eine ferne Welt entführte und meine Begeisterung für diese außergewöhnlichen Tiere weckte.
Wombats gibt es in drei Unterarten, den Nasenhaarwombat, den südlichen Nasenhaarwombat und den Nacktnasenhaarwombat. Wombats werden zwischen 70 und 120 cm lang und bringen 20 bis 40kg auf die Waage. Sie sehen süß und kuschelig aus, sind aber in Wahrheit ganz schöne Brummer, die sich im Notfall auch mit all ihren Mitteln verteidigen. Sie knurren und knirschen mit ihren Zähnen und erreichen bei der Verfolgung von Feinden eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h.
Der Wombat lebt meistens alleine und gräbt sich bis zu 20 Meter lange Tunnel, die bis zu 3,5 Meter in die Tiefe reichen. Das ist auch der Grund, weshalb ihre Beutel nach unten hin geöffnet sind: so wird vermieden, dass bei ihren Buddelaktionen Dreck in die Beutel gerät. Eine ihrer schönsten Besonderheiten ist, dass ihr Hinterteil durch eine dicke Haut, Knorpel und Knochen verstärkt ist. Mit dieser Popopanzerplatte verschließen sie ihre Höhleneingänge vor Fressfeinden oder zerquetschen kleinere Gegner einfach zwischen ihrem Hintern und der Höhlenwand.
Natürlich darf ich auch nicht ihre quadratischen Kotwürfel vergessen, die sie überall in ihrem Fressgebiet ablegen, um ihr Revier zu markieren.
Der Wombat ist mein absolutes Lieblingstier, weil er mir in vielen Dingen so ähnlich ist. Wir sind beide kuschelig und gemütlich, aber wenn jemand Streit sucht, sind wir bereit und kämpfen im Notfall mit dem Einsatz unseres Lebens. Er und ich haben breite Popos und wir verkriechen uns am liebsten in unserem Zuhause, weil es dort so schön und sicher ist.
Foto –––– © pixabay – 12019
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Marian Rada
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 11.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Delfin
Delfine gehören zu den Walen und sind Säugetiere. Sie werden zwischen eineinhalb und vier Meter lang. Es gibt über 40 Delfinarten; die beliebteste und bekannteste dürfte der „Große Tümmler“ sein.
Delfine leben in allen Meeren, sie können sehr schnell schwimmen – mit einer Geschwindigkeit bis zu 55-60 km/h. Sie wiegen zwischen 150-650 kg und werden bis zu 20-45 Jahre alt. Delfine ernähren sich von Fischen und Krebsen.
Die Delfin-Mütter tragen im Vergleich zu anderen Tieren nur ein Jungtier im Bauch und zwar ein Jahr lang. Typische Farben von Delfinen sind blau, schwarz, grau, und auch mal bunter gefärbt, wie braun-gelb. Diese wunderschönen Tiere haben Selbstheilungskraft. Delfine sind sehr schlaue Tiere, sie können sehr schnell lernen und sie sind sehr Intelligent, können Freundschaften knüpfen und kommunizieren durch ihre Sprünge.
Die größte Gefahr für Delfine sind Fischernetze, denn in ihnen können sie sich verfangen und ertrinken (weil sie nicht auftauchen können). Die Feinde des Delfins sind Menschen und größere Haie, oder Orcas.
Falls ihr Interesse habt, ein Delfinarium zu besuchen, man kann diese wunderschönen Tiere im Zoo Duisburg besuchen.
Von Marian Rada
Foto –––– © pixabay.com / illusion-X
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: N.T.
- Layout: Natalja
- Veröffentlicht: 26.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
Mein bester Freund
Sobald die Wohnungstür aufgeht,
ist da jemand, der ungeduldig vor ihr steht.
Da ist jemand, der mich begeistert überrennt,
weil seine Freude keine Grenzen kennt.
In seinem Fell kann ich mich verkriechen,
und er hat Pfoten, die nach Popcorn riechen.
Vom Wesen ist er wie ein kleines Kind,
und trotzdem ist er mein Rückenwind.
Denn wenn ich traurig bin, stupst er mich an,
solange, bis ich wieder lachen kann.
Wenn ich zu müde bin, um aufzustehen,
zwingt er mich, trotzdem rauszugehen.
Statt mich in der Wohnung zu vergraben,
ziehen wir los und beobachten die Raben.
Wir laufen über Felder, Wiesen und Asphalt,
fahren zum See und rennen durch den Wald.
Wir üben das Balancieren auf altem Gemäuer,
und erleben jeden Tag ein neues Abenteuer.
Bevor ich ihn traf, ist er ganz allein umhergestreunt,
jetzt hat er ein Zuhause und ist mein bester Freund.
Von N.T.
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige*r TN
- Layout: H. F.
- Veröffentlicht: 21.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
(M)ein Lob auf das Rotkehlchen
Ein Tier, dass mich immer wieder verblüfft – und anrührt – ist das Rotkehlchen. Warum? Das kann ich Ihnen sagen.
Es kann singen. Und zwar so laut, wie ich es diesem kleinen pummeligen Ding niemals zutrauen würde. Und so abwechslungsreich, dass ich mit meinem eigenen, eher begrenzten, Melodienschatz weit abgeschlagen werde.
Es ist kommunikativ. Ich kenne keinen anderen Vogel, der sich so frech und selbstverständlich neben eine menschliche Person setzt und regelrecht zum Wahrgenommenwerden auffordert. Ich kenne Menschen, die von sich behaupten, regelmäßige Gespräche mit einem Rotkehlchen geführt zu haben.
Es ist so hübsch. Und zwar nicht nur einzelne, sondern alle. Sie sind klein und rund, beeindrucken mit ihrem roten Latz und haben wunderschöne, große und irgendwie intelligente Augen. Dabei scheinen alle Teile des Rotkehlchens in perfekter Harmonie miteinander zu stehen. Fast, als würden sie dem Kindchenschema entsprechen und schon dadurch den menschlichen Instinkt anrühren.
Und: Es ist immer alleine unterwegs. Nie sehe ich zwei oder drei von ihnen gleichzeitig. Dadurch machen sie einen irgendwie freien und selbstbestimmten Eindruck. Ich mach, was mir gefällt. Und wenn ich Lust habe, quatsche ich halt auch mal mit der menschlichen Nachbarin von nebenan. So stelle ich mich vor, denkt das Rotkehlchen. Und das gefällt mir gut.
Ich habe mich mit einer KI darüber unterhalten (ja, ich rede auch mit KIs) und um ein Gedicht über Rotkehlchen gebeten. Das ist dabei herausgekommen. Ganz schön gut, wie ich finde.
Rotkehlchen,
Kurzschwänziger Sänger,
Rotes Brustgeheimnis,
Aufmerksam, neugierig, mutig,
Gartenliebling.
Foto –––– © Aneta Rog auf Pixabay
Gedicht –––– © https://chat.openai.com, #rotkehlchen #elfchen
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: S.W.
- Layout: S.W.
- Veröffentlicht: 10.07.2024
- Kategorie: Lieblinge
Faszination: Wolf
Hintergrund von Angst und Hass gegenüber dem Wolf:
Da über den Wolf von vielen Menschen negativ gesprochen wird, habe ich mich natürlich gefragt, warum das so ist. Es heißt: Wölfe fielen über die Herden der Bauern her und diese säten den Hass gegen die Wölfe. Märchen und Mythen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass Menschen Angst vor Wölfen haben.
Merkmale & Leistungen der Sinne:
Der Wolf ähnelt äußerlich einem großen Haushund. Wölfe leben meist in Rudeln bestehend aus Familienangehörigen. Sie haben ihre Familienmitglieder und diese beschützen sie auch. Der Geruchssinn ist ein wesentlicher Teil für den Jagderfolg des Wolfes. Sie können Beutetiere selbst unter schlechten (Wetter-)Bedingungen in ca. 300 Meter Entfernung riechen. Wenn der Wind von der Richtung des Beutetieres zum Wolf weht, kann der Wolf das Beutetier sogar aus noch weiterer Entfernung riechen. Ebenso besitzt dieses Tier einen guten Gehörsinn. Das Sehvermögen funktioniert besonders bei Bewegungen.
Wenn sie heulen:
Zur Verständigung untereinander heulen Wölfe. Entweder, um ihr Rudel von fremden zu schützen, sich zum Jagen zu versammeln oder bei einer Kontaktaufnahme; sozusagen zur Gründung der Familie.
Verbindung zum Mond:
Der Wolf neigt nicht seinen Blick zum Mond. Beim Heulen legt er den Kopf in den Nacken, damit man ihn besser hören kann. Aber einen schönen Anblick gibt das Tier dabei schon ab.
Fazit: Für mich ist der Wolf alles andere als „böse“. Sie verteidigen ihre Familie und versuchen nur zu überleben. Sie haben sich ihren Platz auf der Erde zurück erkämpft.
Foto –––– © pixabay.com – Steve Fehlberg
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Tamara Jakob
- Layout: Tamara Jakob
- Veröffentlicht: 23.09.26
- Kategorie: Lieblinge
Mehr als nur eine Stadt. Paris, mein Lieblingsort
Mehr als eine Stadt: Warum Paris seit 20 Jahren mein Lebensgefühl und Hobby ist
Es gibt Orte, die man besucht, es gibt Orte, die man tief im Herzen trägt und wo man nie mehr weg möchte. Für mich ist Paris seit mehr als zwei Jahrzehnten dieser eine, besondere Ort. Was vor über 20 Jahren als eine erste, staunende Reise begann, hat sich längst zu einer lebenslangen Leidenschaft entwickelt. Paris ist für mich nicht einfach ein Urlaubsziel – diese Stadt ist mein Lieblingsort und mein größtes Hobby zugleich.
Wenn mich Freunde und Bekannte fragen, wie man eine Stadt als „Hobby“ betrachten kann, lächele ich einfach nur. Paris zu lieben bedeutet für mich, die Stadt zu studieren, immer wieder neu zu entdecken und tief in unerschöpfliche Facetten einzutauchen. Mein Hobby ist es, die verborgenen Geschichten hinter den prachtvollen Haussmann-Fassaden zu entschlüsseln, durch die geschichtsträchtigen Gassen des Marais zu laufen und die Biografien der Künstler zu lesen, die einst die Cafés vom Montmartre und Saint Germain prägten. Es ist die ständige Beschäftigung mit der Kultur, der Literatur, der Fotografie und natürlich der Sprache, die dieses Hobby lebendig hält.
In all den Jahren habe ich gelernt, dass Paris niemals stillsteht. Jedes Mal, wenn ich aus der Metro ins Tageslicht trete, spüre ich diese Vertrautheit der Stadt. Sei es die Boulangerien, die morgens die Tore öffnen und wo es nach Croissants und Cafe duftet, sei es am Abend, wenn die Lichter angehen und man über die Dächer der Stadt blicken kann. Paris verbindet eine monumentale Geschichte mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit, dem berühmten Savoir-vivre. Mein perfekter Pariser Tag besteht nicht mehr darin, die großen Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern der Blick für die Details.
- Das Beobachten des morgendlichen Trubels, Stöbern in den alten Kisten der Bouquinistes am Ufer der Seine, oder die Jogger, die schon früh morgens im Vorbeilaufen, die Menschen der Stadtreinigung grüßen.
- Der ruhige Moment auf den Stufen von Sacré-Cœur, wenn die Sonne langsam hinter den Dächern der Stadt versinkt.
Paris hat mir in den letzten 20 Jahren unzählige Erinnerungen geschenkt und mich gelehrt, Schönheit im Alltäglichen zu finden. Egal wie oft ich schon dort war, wie gut ich die Arrondissements kenne oder wie viele Kilometer ich zu Fuß an der Seine zurückgelegt habe: Paris überrascht mich immer wieder. Nach all der Zeit fühlt sich die Stadt für mich wie ein geschätzter, alter Freund an – ein Ort, an den ich immer wieder zurückkehre, um Kraft zu tanken, mich inspirieren zu lassen und ein Stück meiner eigenen Geschichte weiterzuschreiben. Und während ich das schreibe, bekomme ich einfach schon wieder Sehnsucht nach der schönsten Stadt der Welt. Paris ist und bleibt meine ganz große Liebe.
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- Autor:innen: BS
- Layout: BS
- Veröffentlicht: 05.08.2026
- Kategorie: Lieblingstier
Mein Lieblingstier – Der Pinguin
Mein Lieblingstier ist der Pinguin. Ein absolut beeindruckendes Tier mit vielen Eigenarten, die fast erfunden klingen.
Während der Brutzeit bewacht der männliche Kaiserpinguin das Ei und hält es unter einer Hautfalte warm, während das Weibchen loszieht, um Nahrung zu beschaffen. Die werdenden Väter stehen dabei eng aneinander gekuschelt, um Energie zu sparen und können bis zu einem dreiviertel Jahr ohne Nahrung auskommen.
Wenn ein Eselspinguin ein Weibchen für sich gewinnen will, sucht er einen besonders schönen Kieselstein, den er seiner Auserwählten als Geschenk anbietet. Findet sie den Stein beeindruckend, sind die beiden ein Paar – das Pinguin-Pendant zu “Diamonds are a girl’s best friend”. Leider ist die Pinguinwelt nicht ganz so romantisch, wie sie sich anhört. Schöne Steine sind heiß begehrt und man beklaut sich untereinander.
Außerdem sind sie immer ausgezeichnet gekleidet und bereit für eine Dinnerparty. Was auf den ersten Blick wie eine Laune der Natur aussieht, ist dabei eigentlich nur ein lustiger Nebeneffekt. In Wirklichkeit ist ihr Gefieder aber ein Tarnanzug. Wenn sie durchs Wasser gleiten und ein Räuber über ihnen schwimmt, verschwindet der Pinguin durch seine schwarze Färbung optisch vor dem Meeresgrund. Betrachtet man einen Pinguin von unten, wird er fast unsichtbar, weil er sich farblich an die Meeresoberfläche bzw. den Himmel anpasst.
Adéliepinguine können ihren Kot bis zu 40cm weit aus ihrem Nest „schießen“. Auf engstem Raum, in einer Pinguinkolonie, ist Hygiene ein absolutes Muss. Das Nest sauber zu halten, reduziert Verschmutzung und vermutlich auch das Risiko von Krankheitserregern.
Pinguine sehen auf den ersten Blick ziemlich bedauernswert aus. Ein Vogel, der nicht fliegen kann und dessen Beine so kurz wirken, als hätte er keine Knie und nicht rennen kann. Setzt man sie in der falschen Umgebung aus, sind sie hoffnungslos überfordert.
Ich habe sehr viel mit Pinguinen gemeinsam. Nicht nur, dass ich auch viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit lege. Auch ich merke, dass ich in einer Umgebung, die nicht zu meinen Stärken und Bedürfnissen passt, schnell an meine Grenzen komme. Aber ein Pinguin ist in seiner Umgebung der absolute High-Performer. Und deswegen mache ich es jetzt wie ein Pinguin und suche mir die berufliche Umgebung, die zu mir und meinen Fähigkeiten passt.
Foto –––– © Marcus Gutjahr
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
Mein Lieblingstier - Der Hund
Du bist mehr als nur ein Hund,
du bist mein Herz auf vier Pfoten.
Wenn du mich ansiehst, mit diesen braunen,
warmen Augen, weiß ich,
dass ich nie allein bin.
Dein Schwanzwedeln ist mein Sonnenschein,
dein Schnarchen mein Schlaflied.
Du hörst mir zu, auch wenn ich nur schweige,
und du verstehst mich, ohne ein Wort.
Du bringst mich zum Lachen, tröstest mich,
wenn ich traurig bin, und liebst mich
bedingungslos, so wie ich dich liebe.
Ich verspreche dir: Ich werde immer für dich da sein,
mit Leckerlis, langen Spaziergängen und
ganz viel Kuscheln.
Du bist mein bester Freund, ohne dich
wäre mein Zuhause leer.
Foto –––– © JackieLou DL from Pixabay
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: C.R.
- Layout: Caro R.
- Veröffentlicht: 02.11.2024
- Kategorie: Lieblinge
Dicke Haut, großes Herz
Vielleicht kennt ihr´s auch – das Video einer Überwachungskamera aus dem Kruger-Nationalpark in Südafrika. Dieses zeigt einen Elefanten, der mit seinem Rüssel ziemlich galant, behutsam und vor allem zuckersüß zwei leere Cola-Dosen umweltgerecht in eine Mülltonne verfrachtet. Dies beweist mal wieder – Elefanten sind einfach cooler als Menschen. Das weiß man nicht zuletzt seit Benjamin Blümchen – der graue, berüsselte Dickhäuter, die fleischgewordene Versinnbildlichung des Altruismus.
Als Kind hatte ich alle Folgen auf Kassette und bereue es fast ein wenig, diese vor 20 Jahren meinem Neffen vermacht zu haben. Benjamin B. geht immer! Auch noch mit Ende 30 sehne ich mich manchmal nach den fiktiven Geschichten des antromorphen Elefanten aus dem Zoo in Neustadt zurück. Ich wette, ich könnte immer noch alle Folgen mitsprechen.
Auch im Wild-Life überzeugt der Elefant auf ganzer Linie mit guten und starken Eigenschaften. Elefanten sind Vegetarier, sind nachgewiesen schlau, zeigen Empathie und sind sehr soziale Wesen. Viele Religionen verehren die Dickhäuter als Götter der Weisheit, des Glücks und des Erfolgs. Sogar Buddha wurde laut Legende schon mal als Elefant wiedergeboren.
Vom fiktiven Charakter Benjamins, bis hin zu Bobby&Ben – die Kuscheltiere meiner Kindheit – Elefanten faszinieren mich. Äußerlich strotzen sie durch ihre schiere Größe und majestätische Art und wirken fast angsteinflößend. Die dicke Haut, an der Messer zerbersten könnten, wirkt wie ein Schutzpanzer. Aber ihr Gemüt und ihre Augen wirken traurig und zart, geradezu zerbrechlich.
Otto, der beste Freund von Benjamin B. sagte einmal „Wenn ich groß bin, will ich auch ein Elefant werden, wie Benjamin Blümchen!“ Etwas, das sich mehr Menschen wünschen sollten – ob mit oder ohne Rüssel.
Foto –––– © pixabay.com – Mike1087_2
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 29.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Wombat und ich
Foto –––– © unsplash – meg-jerrad
Foto –––– © pixabay – drizztgirl
Foto –––– © pixabay – PenelopePitstop
Foto –––– © pixabay – budgme
Schon als Kind faszinierten mich die Wombats, und es begann mit einem besonderen Geschenk. Ein enger Freund meiner Eltern lebte in Australien und schickte mir immer wieder kleine Wombat-Kuscheltiere. Schnell hatte ich eine ganze Wombatfamilie um mich versammelt, die mich in eine ferne Welt entführte und meine Begeisterung für diese außergewöhnlichen Tiere weckte.
Wombats gibt es in drei Unterarten, den Nasenhaarwombat, den südlichen Nasenhaarwombat und den Nacktnasenhaarwombat. Wombats werden zwischen 70 und 120 cm lang und bringen 20 bis 40kg auf die Waage. Sie sehen süß und kuschelig aus, sind aber in Wahrheit ganz schöne Brummer, die sich im Notfall auch mit all ihren Mitteln verteidigen. Sie knurren und knirschen mit ihren Zähnen und erreichen bei der Verfolgung von Feinden eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h.
Der Wombat lebt meistens alleine und gräbt sich bis zu 20 Meter lange Tunnel, die bis zu 3,5 Meter in die Tiefe reichen. Das ist auch der Grund, weshalb ihre Beutel nach unten hin geöffnet sind: so wird vermieden, dass bei ihren Buddelaktionen Dreck in die Beutel gerät. Eine ihrer schönsten Besonderheiten ist, dass ihr Hinterteil durch eine dicke Haut, Knorpel und Knochen verstärkt ist. Mit dieser Popopanzerplatte verschließen sie ihre Höhleneingänge vor Fressfeinden oder zerquetschen kleinere Gegner einfach zwischen ihrem Hintern und der Höhlenwand.
Natürlich darf ich auch nicht ihre quadratischen Kotwürfel vergessen, die sie überall in ihrem Fressgebiet ablegen, um ihr Revier zu markieren.
Der Wombat ist mein absolutes Lieblingstier, weil er mir in vielen Dingen so ähnlich ist. Wir sind beide kuschelig und gemütlich, aber wenn jemand Streit sucht, sind wir bereit und kämpfen im Notfall mit dem Einsatz unseres Lebens. Er und ich haben breite Popos und wir verkriechen uns am liebsten in unserem Zuhause, weil es dort so schön und sicher ist.
Foto –––– © pixabay – 12019
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Marian Rada
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 11.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Delfin
Delfine gehören zu den Walen und sind Säugetiere. Sie werden zwischen eineinhalb und vier Meter lang. Es gibt über 40 Delfinarten; die beliebteste und bekannteste dürfte der „Große Tümmler“ sein.
Delfine leben in allen Meeren, sie können sehr schnell schwimmen – mit einer Geschwindigkeit bis zu 55-60 km/h. Sie wiegen zwischen 150-650 kg und werden bis zu 20-45 Jahre alt. Delfine ernähren sich von Fischen und Krebsen.
Die Delfin-Mütter tragen im Vergleich zu anderen Tieren nur ein Jungtier im Bauch und zwar ein Jahr lang. Typische Farben von Delfinen sind blau, schwarz, grau, und auch mal bunter gefärbt, wie braun-gelb. Diese wunderschönen Tiere haben Selbstheilungskraft. Delfine sind sehr schlaue Tiere, sie können sehr schnell lernen und sie sind sehr Intelligent, können Freundschaften knüpfen und kommunizieren durch ihre Sprünge.
Die größte Gefahr für Delfine sind Fischernetze, denn in ihnen können sie sich verfangen und ertrinken (weil sie nicht auftauchen können). Die Feinde des Delfins sind Menschen und größere Haie, oder Orcas.
Falls ihr Interesse habt, ein Delfinarium zu besuchen, man kann diese wunderschönen Tiere im Zoo Duisburg besuchen.
Von Marian Rada
Foto –––– © pixabay.com / illusion-X
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: N.T.
- Layout: Natalja
- Veröffentlicht: 26.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
Mein bester Freund
Sobald die Wohnungstür aufgeht,
ist da jemand, der ungeduldig vor ihr steht.
Da ist jemand, der mich begeistert überrennt,
weil seine Freude keine Grenzen kennt.
In seinem Fell kann ich mich verkriechen,
und er hat Pfoten, die nach Popcorn riechen.
Vom Wesen ist er wie ein kleines Kind,
und trotzdem ist er mein Rückenwind.
Denn wenn ich traurig bin, stupst er mich an,
solange, bis ich wieder lachen kann.
Wenn ich zu müde bin, um aufzustehen,
zwingt er mich, trotzdem rauszugehen.
Statt mich in der Wohnung zu vergraben,
ziehen wir los und beobachten die Raben.
Wir laufen über Felder, Wiesen und Asphalt,
fahren zum See und rennen durch den Wald.
Wir üben das Balancieren auf altem Gemäuer,
und erleben jeden Tag ein neues Abenteuer.
Bevor ich ihn traf, ist er ganz allein umhergestreunt,
jetzt hat er ein Zuhause und ist mein bester Freund.
Von N.T.
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige*r TN
- Layout: H. F.
- Veröffentlicht: 21.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
(M)ein Lob auf das Rotkehlchen
Ein Tier, dass mich immer wieder verblüfft – und anrührt – ist das Rotkehlchen. Warum? Das kann ich Ihnen sagen.
Es kann singen. Und zwar so laut, wie ich es diesem kleinen pummeligen Ding niemals zutrauen würde. Und so abwechslungsreich, dass ich mit meinem eigenen, eher begrenzten, Melodienschatz weit abgeschlagen werde.
Es ist kommunikativ. Ich kenne keinen anderen Vogel, der sich so frech und selbstverständlich neben eine menschliche Person setzt und regelrecht zum Wahrgenommenwerden auffordert. Ich kenne Menschen, die von sich behaupten, regelmäßige Gespräche mit einem Rotkehlchen geführt zu haben.
Es ist so hübsch. Und zwar nicht nur einzelne, sondern alle. Sie sind klein und rund, beeindrucken mit ihrem roten Latz und haben wunderschöne, große und irgendwie intelligente Augen. Dabei scheinen alle Teile des Rotkehlchens in perfekter Harmonie miteinander zu stehen. Fast, als würden sie dem Kindchenschema entsprechen und schon dadurch den menschlichen Instinkt anrühren.
Und: Es ist immer alleine unterwegs. Nie sehe ich zwei oder drei von ihnen gleichzeitig. Dadurch machen sie einen irgendwie freien und selbstbestimmten Eindruck. Ich mach, was mir gefällt. Und wenn ich Lust habe, quatsche ich halt auch mal mit der menschlichen Nachbarin von nebenan. So stelle ich mich vor, denkt das Rotkehlchen. Und das gefällt mir gut.
Ich habe mich mit einer KI darüber unterhalten (ja, ich rede auch mit KIs) und um ein Gedicht über Rotkehlchen gebeten. Das ist dabei herausgekommen. Ganz schön gut, wie ich finde.
Rotkehlchen,
Kurzschwänziger Sänger,
Rotes Brustgeheimnis,
Aufmerksam, neugierig, mutig,
Gartenliebling.
Foto –––– © Aneta Rog auf Pixabay
Gedicht –––– © https://chat.openai.com, #rotkehlchen #elfchen
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
Ausgabe 08
Ausgabe 08
Ausgabe 08
- Autor:innen: C.R.
- Layout: Caro R.
- Veröffentlicht: 02.11.2024
- Kategorie: Lieblinge
Dicke Haut, großes Herz
Vielleicht kennt ihr´s auch – das Video einer Überwachungskamera aus dem Kruger-Nationalpark in Südafrika. Dieses zeigt einen Elefanten, der mit seinem Rüssel ziemlich galant, behutsam und vor allem zuckersüß zwei leere Cola-Dosen umweltgerecht in eine Mülltonne verfrachtet. Dies beweist mal wieder – Elefanten sind einfach cooler als Menschen. Das weiß man nicht zuletzt seit Benjamin Blümchen – der graue, berüsselte Dickhäuter, die fleischgewordene Versinnbildlichung des Altruismus.
Als Kind hatte ich alle Folgen auf Kassette und bereue es fast ein wenig, diese vor 20 Jahren meinem Neffen vermacht zu haben. Benjamin B. geht immer! Auch noch mit Ende 30 sehne ich mich manchmal nach den fiktiven Geschichten des antromorphen Elefanten aus dem Zoo in Neustadt zurück. Ich wette, ich könnte immer noch alle Folgen mitsprechen.
Auch im Wild-Life überzeugt der Elefant auf ganzer Linie mit guten und starken Eigenschaften. Elefanten sind Vegetarier, sind nachgewiesen schlau, zeigen Empathie und sind sehr soziale Wesen. Viele Religionen verehren die Dickhäuter als Götter der Weisheit, des Glücks und des Erfolgs. Sogar Buddha wurde laut Legende schon mal als Elefant wiedergeboren.
Vom fiktiven Charakter Benjamins, bis hin zu Bobby&Ben – die Kuscheltiere meiner Kindheit – Elefanten faszinieren mich. Äußerlich strotzen sie durch ihre schiere Größe und majestätische Art und wirken fast angsteinflößend. Die dicke Haut, an der Messer zerbersten könnten, wirkt wie ein Schutzpanzer. Aber ihr Gemüt und ihre Augen wirken traurig und zart, geradezu zerbrechlich.
Otto, der beste Freund von Benjamin B. sagte einmal „Wenn ich groß bin, will ich auch ein Elefant werden, wie Benjamin Blümchen!“ Etwas, das sich mehr Menschen wünschen sollten – ob mit oder ohne Rüssel.
Foto –––– © pixabay.com – Mike1087_2
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: BS
- Layout: BS
- Veröffentlicht: 05.08.2026
- Kategorie: Lieblingstier
Mein Lieblingstier – Der Pinguin
Mein Lieblingstier ist der Pinguin. Ein absolut beeindruckendes Tier mit vielen Eigenarten, die fast erfunden klingen.
Während der Brutzeit bewacht der männliche Kaiserpinguin das Ei und hält es unter einer Hautfalte warm, während das Weibchen loszieht, um Nahrung zu beschaffen. Die werdenden Väter stehen dabei eng aneinander gekuschelt, um Energie zu sparen und können bis zu einem dreiviertel Jahr ohne Nahrung auskommen.
Wenn ein Eselspinguin ein Weibchen für sich gewinnen will, sucht er einen besonders schönen Kieselstein, den er seiner Auserwählten als Geschenk anbietet. Findet sie den Stein beeindruckend, sind die beiden ein Paar – das Pinguin-Pendant zu “Diamonds are a girl’s best friend”. Leider ist die Pinguinwelt nicht ganz so romantisch, wie sie sich anhört. Schöne Steine sind heiß begehrt und man beklaut sich untereinander.
Außerdem sind sie immer ausgezeichnet gekleidet und bereit für eine Dinnerparty. Was auf den ersten Blick wie eine Laune der Natur aussieht, ist dabei eigentlich nur ein lustiger Nebeneffekt. In Wirklichkeit ist ihr Gefieder aber ein Tarnanzug. Wenn sie durchs Wasser gleiten und ein Räuber über ihnen schwimmt, verschwindet der Pinguin durch seine schwarze Färbung optisch vor dem Meeresgrund. Betrachtet man einen Pinguin von unten, wird er fast unsichtbar, weil er sich farblich an die Meeresoberfläche bzw. den Himmel anpasst.
Adéliepinguine können ihren Kot bis zu 40cm weit aus ihrem Nest „schießen“. Auf engstem Raum, in einer Pinguinkolonie, ist Hygiene ein absolutes Muss. Das Nest sauber zu halten, reduziert Verschmutzung und vermutlich auch das Risiko von Krankheitserregern.
Pinguine sehen auf den ersten Blick ziemlich bedauernswert aus. Ein Vogel, der nicht fliegen kann und dessen Beine so kurz wirken, als hätte er keine Knie und nicht rennen kann. Setzt man sie in der falschen Umgebung aus, sind sie hoffnungslos überfordert.
Ich habe sehr viel mit Pinguinen gemeinsam. Nicht nur, dass ich auch viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit lege. Auch ich merke, dass ich in einer Umgebung, die nicht zu meinen Stärken und Bedürfnissen passt, schnell an meine Grenzen komme. Aber ein Pinguin ist in seiner Umgebung der absolute High-Performer. Und deswegen mache ich es jetzt wie ein Pinguin und suche mir die berufliche Umgebung, die zu mir und meinen Fähigkeiten passt.
Foto –––– © Marcus Gutjahr
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
Mein Lieblingstier - Der Hund
Du bist mehr als nur ein Hund,
du bist mein Herz auf vier Pfoten.
Wenn du mich ansiehst, mit diesen braunen,
warmen Augen, weiß ich,
dass ich nie allein bin.
Dein Schwanzwedeln ist mein Sonnenschein,
dein Schnarchen mein Schlaflied.
Du hörst mir zu, auch wenn ich nur schweige,
und du verstehst mich, ohne ein Wort.
Du bringst mich zum Lachen, tröstest mich,
wenn ich traurig bin, und liebst mich
bedingungslos, so wie ich dich liebe.
Ich verspreche dir: Ich werde immer für dich da sein,
mit Leckerlis, langen Spaziergängen und
ganz viel Kuscheln.
Du bist mein bester Freund, ohne dich
wäre mein Zuhause leer.
Foto –––– © JackieLou DL from Pixabay
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: S.W.
- Layout: S.W.
- Veröffentlicht: 10.07.2024
- Kategorie: Lieblinge
Faszination: Wolf
Hintergrund von Angst und Hass gegenüber dem Wolf:
Da über den Wolf von vielen Menschen negativ gesprochen wird, habe ich mich natürlich gefragt, warum das so ist. Es heißt: Wölfe fielen über die Herden der Bauern her und diese säten den Hass gegen die Wölfe. Märchen und Mythen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass Menschen Angst vor Wölfen haben.
Merkmale & Leistungen der Sinne:
Der Wolf ähnelt äußerlich einem großen Haushund. Wölfe leben meist in Rudeln bestehend aus Familienangehörigen. Sie haben ihre Familienmitglieder und diese beschützen sie auch. Der Geruchssinn ist ein wesentlicher Teil für den Jagderfolg des Wolfes. Sie können Beutetiere selbst unter schlechten (Wetter-)Bedingungen in ca. 300 Meter Entfernung riechen. Wenn der Wind von der Richtung des Beutetieres zum Wolf weht, kann der Wolf das Beutetier sogar aus noch weiterer Entfernung riechen. Ebenso besitzt dieses Tier einen guten Gehörsinn. Das Sehvermögen funktioniert besonders bei Bewegungen.
Wenn sie heulen:
Zur Verständigung untereinander heulen Wölfe. Entweder, um ihr Rudel von fremden zu schützen, sich zum Jagen zu versammeln oder bei einer Kontaktaufnahme; sozusagen zur Gründung der Familie.
Verbindung zum Mond:
Der Wolf neigt nicht seinen Blick zum Mond. Beim Heulen legt er den Kopf in den Nacken, damit man ihn besser hören kann. Aber einen schönen Anblick gibt das Tier dabei schon ab.
Fazit: Für mich ist der Wolf alles andere als „böse“. Sie verteidigen ihre Familie und versuchen nur zu überleben. Sie haben sich ihren Platz auf der Erde zurück erkämpft.
Foto –––– © pixabay.com – Steve Fehlberg
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Tamara Jakob
- Layout: Tamara Jakob
- Veröffentlicht: 23.09.26
- Kategorie: Lieblinge
Mehr als nur eine Stadt. Paris, mein Lieblingsort
Mehr als eine Stadt: Warum Paris seit 20 Jahren mein Lebensgefühl und Hobby ist
Es gibt Orte, die man besucht, es gibt Orte, die man tief im Herzen trägt und wo man nie mehr weg möchte. Für mich ist Paris seit mehr als zwei Jahrzehnten dieser eine, besondere Ort. Was vor über 20 Jahren als eine erste, staunende Reise begann, hat sich längst zu einer lebenslangen Leidenschaft entwickelt. Paris ist für mich nicht einfach ein Urlaubsziel – diese Stadt ist mein Lieblingsort und mein größtes Hobby zugleich.
Wenn mich Freunde und Bekannte fragen, wie man eine Stadt als „Hobby“ betrachten kann, lächele ich einfach nur. Paris zu lieben bedeutet für mich, die Stadt zu studieren, immer wieder neu zu entdecken und tief in unerschöpfliche Facetten einzutauchen. Mein Hobby ist es, die verborgenen Geschichten hinter den prachtvollen Haussmann-Fassaden zu entschlüsseln, durch die geschichtsträchtigen Gassen des Marais zu laufen und die Biografien der Künstler zu lesen, die einst die Cafés vom Montmartre und Saint Germain prägten. Es ist die ständige Beschäftigung mit der Kultur, der Literatur, der Fotografie und natürlich der Sprache, die dieses Hobby lebendig hält.
In all den Jahren habe ich gelernt, dass Paris niemals stillsteht. Jedes Mal, wenn ich aus der Metro ins Tageslicht trete, spüre ich diese Vertrautheit der Stadt. Sei es die Boulangerien, die morgens die Tore öffnen und wo es nach Croissants und Cafe duftet, sei es am Abend, wenn die Lichter angehen und man über die Dächer der Stadt blicken kann. Paris verbindet eine monumentale Geschichte mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit, dem berühmten Savoir-vivre. Mein perfekter Pariser Tag besteht nicht mehr darin, die großen Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern der Blick für die Details.
- Das Beobachten des morgendlichen Trubels, Stöbern in den alten Kisten der Bouquinistes am Ufer der Seine, oder die Jogger, die schon früh morgens im Vorbeilaufen, die Menschen der Stadtreinigung grüßen.
- Der ruhige Moment auf den Stufen von Sacré-Cœur, wenn die Sonne langsam hinter den Dächern der Stadt versinkt.
Paris hat mir in den letzten 20 Jahren unzählige Erinnerungen geschenkt und mich gelehrt, Schönheit im Alltäglichen zu finden. Egal wie oft ich schon dort war, wie gut ich die Arrondissements kenne oder wie viele Kilometer ich zu Fuß an der Seine zurückgelegt habe: Paris überrascht mich immer wieder. Nach all der Zeit fühlt sich die Stadt für mich wie ein geschätzter, alter Freund an – ein Ort, an den ich immer wieder zurückkehre, um Kraft zu tanken, mich inspirieren zu lassen und ein Stück meiner eigenen Geschichte weiterzuschreiben. Und während ich das schreibe, bekomme ich einfach schon wieder Sehnsucht nach der schönsten Stadt der Welt. Paris ist und bleibt meine ganz große Liebe.
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- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
Ausgabe 08
Ausgabe 08
Ausgabe 08
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 29.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Wombat und ich
Foto –––– © unsplash – meg-jerrad
Foto –––– © pixabay – drizztgirl
Foto –––– © pixabay – PenelopePitstop
Foto –––– © pixabay – budgme
Schon als Kind faszinierten mich die Wombats, und es begann mit einem besonderen Geschenk. Ein enger Freund meiner Eltern lebte in Australien und schickte mir immer wieder kleine Wombat-Kuscheltiere. Schnell hatte ich eine ganze Wombatfamilie um mich versammelt, die mich in eine ferne Welt entführte und meine Begeisterung für diese außergewöhnlichen Tiere weckte.
Wombats gibt es in drei Unterarten, den Nasenhaarwombat, den südlichen Nasenhaarwombat und den Nacktnasenhaarwombat. Wombats werden zwischen 70 und 120 cm lang und bringen 20 bis 40kg auf die Waage. Sie sehen süß und kuschelig aus, sind aber in Wahrheit ganz schöne Brummer, die sich im Notfall auch mit all ihren Mitteln verteidigen. Sie knurren und knirschen mit ihren Zähnen und erreichen bei der Verfolgung von Feinden eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h.
Der Wombat lebt meistens alleine und gräbt sich bis zu 20 Meter lange Tunnel, die bis zu 3,5 Meter in die Tiefe reichen. Das ist auch der Grund, weshalb ihre Beutel nach unten hin geöffnet sind: so wird vermieden, dass bei ihren Buddelaktionen Dreck in die Beutel gerät. Eine ihrer schönsten Besonderheiten ist, dass ihr Hinterteil durch eine dicke Haut, Knorpel und Knochen verstärkt ist. Mit dieser Popopanzerplatte verschließen sie ihre Höhleneingänge vor Fressfeinden oder zerquetschen kleinere Gegner einfach zwischen ihrem Hintern und der Höhlenwand.
Natürlich darf ich auch nicht ihre quadratischen Kotwürfel vergessen, die sie überall in ihrem Fressgebiet ablegen, um ihr Revier zu markieren.
Der Wombat ist mein absolutes Lieblingstier, weil er mir in vielen Dingen so ähnlich ist. Wir sind beide kuschelig und gemütlich, aber wenn jemand Streit sucht, sind wir bereit und kämpfen im Notfall mit dem Einsatz unseres Lebens. Er und ich haben breite Popos und wir verkriechen uns am liebsten in unserem Zuhause, weil es dort so schön und sicher ist.
Foto –––– © pixabay – 12019
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Marian Rada
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 11.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Delfin
Delfine gehören zu den Walen und sind Säugetiere. Sie werden zwischen eineinhalb und vier Meter lang. Es gibt über 40 Delfinarten; die beliebteste und bekannteste dürfte der „Große Tümmler“ sein.
Delfine leben in allen Meeren, sie können sehr schnell schwimmen – mit einer Geschwindigkeit bis zu 55-60 km/h. Sie wiegen zwischen 150-650 kg und werden bis zu 20-45 Jahre alt. Delfine ernähren sich von Fischen und Krebsen.
Die Delfin-Mütter tragen im Vergleich zu anderen Tieren nur ein Jungtier im Bauch und zwar ein Jahr lang. Typische Farben von Delfinen sind blau, schwarz, grau, und auch mal bunter gefärbt, wie braun-gelb. Diese wunderschönen Tiere haben Selbstheilungskraft. Delfine sind sehr schlaue Tiere, sie können sehr schnell lernen und sie sind sehr Intelligent, können Freundschaften knüpfen und kommunizieren durch ihre Sprünge.
Die größte Gefahr für Delfine sind Fischernetze, denn in ihnen können sie sich verfangen und ertrinken (weil sie nicht auftauchen können). Die Feinde des Delfins sind Menschen und größere Haie, oder Orcas.
Falls ihr Interesse habt, ein Delfinarium zu besuchen, man kann diese wunderschönen Tiere im Zoo Duisburg besuchen.
Von Marian Rada
Foto –––– © pixabay.com / illusion-X
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: N.T.
- Layout: Natalja
- Veröffentlicht: 26.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
Mein bester Freund
Sobald die Wohnungstür aufgeht,
ist da jemand, der ungeduldig vor ihr steht.
Da ist jemand, der mich begeistert überrennt,
weil seine Freude keine Grenzen kennt.
In seinem Fell kann ich mich verkriechen,
und er hat Pfoten, die nach Popcorn riechen.
Vom Wesen ist er wie ein kleines Kind,
und trotzdem ist er mein Rückenwind.
Denn wenn ich traurig bin, stupst er mich an,
solange, bis ich wieder lachen kann.
Wenn ich zu müde bin, um aufzustehen,
zwingt er mich, trotzdem rauszugehen.
Statt mich in der Wohnung zu vergraben,
ziehen wir los und beobachten die Raben.
Wir laufen über Felder, Wiesen und Asphalt,
fahren zum See und rennen durch den Wald.
Wir üben das Balancieren auf altem Gemäuer,
und erleben jeden Tag ein neues Abenteuer.
Bevor ich ihn traf, ist er ganz allein umhergestreunt,
jetzt hat er ein Zuhause und ist mein bester Freund.
Von N.T.
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige*r TN
- Layout: H. F.
- Veröffentlicht: 21.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
(M)ein Lob auf das Rotkehlchen
Ein Tier, dass mich immer wieder verblüfft – und anrührt – ist das Rotkehlchen. Warum? Das kann ich Ihnen sagen.
Es kann singen. Und zwar so laut, wie ich es diesem kleinen pummeligen Ding niemals zutrauen würde. Und so abwechslungsreich, dass ich mit meinem eigenen, eher begrenzten, Melodienschatz weit abgeschlagen werde.
Es ist kommunikativ. Ich kenne keinen anderen Vogel, der sich so frech und selbstverständlich neben eine menschliche Person setzt und regelrecht zum Wahrgenommenwerden auffordert. Ich kenne Menschen, die von sich behaupten, regelmäßige Gespräche mit einem Rotkehlchen geführt zu haben.
Es ist so hübsch. Und zwar nicht nur einzelne, sondern alle. Sie sind klein und rund, beeindrucken mit ihrem roten Latz und haben wunderschöne, große und irgendwie intelligente Augen. Dabei scheinen alle Teile des Rotkehlchens in perfekter Harmonie miteinander zu stehen. Fast, als würden sie dem Kindchenschema entsprechen und schon dadurch den menschlichen Instinkt anrühren.
Und: Es ist immer alleine unterwegs. Nie sehe ich zwei oder drei von ihnen gleichzeitig. Dadurch machen sie einen irgendwie freien und selbstbestimmten Eindruck. Ich mach, was mir gefällt. Und wenn ich Lust habe, quatsche ich halt auch mal mit der menschlichen Nachbarin von nebenan. So stelle ich mich vor, denkt das Rotkehlchen. Und das gefällt mir gut.
Ich habe mich mit einer KI darüber unterhalten (ja, ich rede auch mit KIs) und um ein Gedicht über Rotkehlchen gebeten. Das ist dabei herausgekommen. Ganz schön gut, wie ich finde.
Rotkehlchen,
Kurzschwänziger Sänger,
Rotes Brustgeheimnis,
Aufmerksam, neugierig, mutig,
Gartenliebling.
Foto –––– © Aneta Rog auf Pixabay
Gedicht –––– © https://chat.openai.com, #rotkehlchen #elfchen
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 29.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Wombat und ich
Foto –––– © unsplash – meg-jerrad
Foto –––– © pixabay – drizztgirl
Foto –––– © pixabay – PenelopePitstop
Foto –––– © pixabay – budgme
Schon als Kind faszinierten mich die Wombats, und es begann mit einem besonderen Geschenk. Ein enger Freund meiner Eltern lebte in Australien und schickte mir immer wieder kleine Wombat-Kuscheltiere. Schnell hatte ich eine ganze Wombatfamilie um mich versammelt, die mich in eine ferne Welt entführte und meine Begeisterung für diese außergewöhnlichen Tiere weckte.
Wombats gibt es in drei Unterarten, den Nasenhaarwombat, den südlichen Nasenhaarwombat und den Nacktnasenhaarwombat. Wombats werden zwischen 70 und 120 cm lang und bringen 20 bis 40kg auf die Waage. Sie sehen süß und kuschelig aus, sind aber in Wahrheit ganz schöne Brummer, die sich im Notfall auch mit all ihren Mitteln verteidigen. Sie knurren und knirschen mit ihren Zähnen und erreichen bei der Verfolgung von Feinden eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h.
Der Wombat lebt meistens alleine und gräbt sich bis zu 20 Meter lange Tunnel, die bis zu 3,5 Meter in die Tiefe reichen. Das ist auch der Grund, weshalb ihre Beutel nach unten hin geöffnet sind: so wird vermieden, dass bei ihren Buddelaktionen Dreck in die Beutel gerät. Eine ihrer schönsten Besonderheiten ist, dass ihr Hinterteil durch eine dicke Haut, Knorpel und Knochen verstärkt ist. Mit dieser Popopanzerplatte verschließen sie ihre Höhleneingänge vor Fressfeinden oder zerquetschen kleinere Gegner einfach zwischen ihrem Hintern und der Höhlenwand.
Natürlich darf ich auch nicht ihre quadratischen Kotwürfel vergessen, die sie überall in ihrem Fressgebiet ablegen, um ihr Revier zu markieren.
Der Wombat ist mein absolutes Lieblingstier, weil er mir in vielen Dingen so ähnlich ist. Wir sind beide kuschelig und gemütlich, aber wenn jemand Streit sucht, sind wir bereit und kämpfen im Notfall mit dem Einsatz unseres Lebens. Er und ich haben breite Popos und wir verkriechen uns am liebsten in unserem Zuhause, weil es dort so schön und sicher ist.
Foto –––– © pixabay – 12019
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: BS
- Layout: BS
- Veröffentlicht: 05.08.2026
- Kategorie: Lieblingstier
Mein Lieblingstier – Der Pinguin
Mein Lieblingstier ist der Pinguin. Ein absolut beeindruckendes Tier mit vielen Eigenarten, die fast erfunden klingen.
Während der Brutzeit bewacht der männliche Kaiserpinguin das Ei und hält es unter einer Hautfalte warm, während das Weibchen loszieht, um Nahrung zu beschaffen. Die werdenden Väter stehen dabei eng aneinander gekuschelt, um Energie zu sparen und können bis zu einem dreiviertel Jahr ohne Nahrung auskommen.
Wenn ein Eselspinguin ein Weibchen für sich gewinnen will, sucht er einen besonders schönen Kieselstein, den er seiner Auserwählten als Geschenk anbietet. Findet sie den Stein beeindruckend, sind die beiden ein Paar – das Pinguin-Pendant zu “Diamonds are a girl’s best friend”. Leider ist die Pinguinwelt nicht ganz so romantisch, wie sie sich anhört. Schöne Steine sind heiß begehrt und man beklaut sich untereinander.
Außerdem sind sie immer ausgezeichnet gekleidet und bereit für eine Dinnerparty. Was auf den ersten Blick wie eine Laune der Natur aussieht, ist dabei eigentlich nur ein lustiger Nebeneffekt. In Wirklichkeit ist ihr Gefieder aber ein Tarnanzug. Wenn sie durchs Wasser gleiten und ein Räuber über ihnen schwimmt, verschwindet der Pinguin durch seine schwarze Färbung optisch vor dem Meeresgrund. Betrachtet man einen Pinguin von unten, wird er fast unsichtbar, weil er sich farblich an die Meeresoberfläche bzw. den Himmel anpasst.
Adéliepinguine können ihren Kot bis zu 40cm weit aus ihrem Nest „schießen“. Auf engstem Raum, in einer Pinguinkolonie, ist Hygiene ein absolutes Muss. Das Nest sauber zu halten, reduziert Verschmutzung und vermutlich auch das Risiko von Krankheitserregern.
Pinguine sehen auf den ersten Blick ziemlich bedauernswert aus. Ein Vogel, der nicht fliegen kann und dessen Beine so kurz wirken, als hätte er keine Knie und nicht rennen kann. Setzt man sie in der falschen Umgebung aus, sind sie hoffnungslos überfordert.
Ich habe sehr viel mit Pinguinen gemeinsam. Nicht nur, dass ich auch viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit lege. Auch ich merke, dass ich in einer Umgebung, die nicht zu meinen Stärken und Bedürfnissen passt, schnell an meine Grenzen komme. Aber ein Pinguin ist in seiner Umgebung der absolute High-Performer. Und deswegen mache ich es jetzt wie ein Pinguin und suche mir die berufliche Umgebung, die zu mir und meinen Fähigkeiten passt.
Foto –––– © Marcus Gutjahr
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
Mein Lieblingstier - Der Hund
Du bist mehr als nur ein Hund,
du bist mein Herz auf vier Pfoten.
Wenn du mich ansiehst, mit diesen braunen,
warmen Augen, weiß ich,
dass ich nie allein bin.
Dein Schwanzwedeln ist mein Sonnenschein,
dein Schnarchen mein Schlaflied.
Du hörst mir zu, auch wenn ich nur schweige,
und du verstehst mich, ohne ein Wort.
Du bringst mich zum Lachen, tröstest mich,
wenn ich traurig bin, und liebst mich
bedingungslos, so wie ich dich liebe.
Ich verspreche dir: Ich werde immer für dich da sein,
mit Leckerlis, langen Spaziergängen und
ganz viel Kuscheln.
Du bist mein bester Freund, ohne dich
wäre mein Zuhause leer.
Foto –––– © JackieLou DL from Pixabay
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: S.W.
- Layout: S.W.
- Veröffentlicht: 10.07.2024
- Kategorie: Lieblinge
Faszination: Wolf
Hintergrund von Angst und Hass gegenüber dem Wolf:
Da über den Wolf von vielen Menschen negativ gesprochen wird, habe ich mich natürlich gefragt, warum das so ist. Es heißt: Wölfe fielen über die Herden der Bauern her und diese säten den Hass gegen die Wölfe. Märchen und Mythen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass Menschen Angst vor Wölfen haben.
Merkmale & Leistungen der Sinne:
Der Wolf ähnelt äußerlich einem großen Haushund. Wölfe leben meist in Rudeln bestehend aus Familienangehörigen. Sie haben ihre Familienmitglieder und diese beschützen sie auch. Der Geruchssinn ist ein wesentlicher Teil für den Jagderfolg des Wolfes. Sie können Beutetiere selbst unter schlechten (Wetter-)Bedingungen in ca. 300 Meter Entfernung riechen. Wenn der Wind von der Richtung des Beutetieres zum Wolf weht, kann der Wolf das Beutetier sogar aus noch weiterer Entfernung riechen. Ebenso besitzt dieses Tier einen guten Gehörsinn. Das Sehvermögen funktioniert besonders bei Bewegungen.
Wenn sie heulen:
Zur Verständigung untereinander heulen Wölfe. Entweder, um ihr Rudel von fremden zu schützen, sich zum Jagen zu versammeln oder bei einer Kontaktaufnahme; sozusagen zur Gründung der Familie.
Verbindung zum Mond:
Der Wolf neigt nicht seinen Blick zum Mond. Beim Heulen legt er den Kopf in den Nacken, damit man ihn besser hören kann. Aber einen schönen Anblick gibt das Tier dabei schon ab.
Fazit: Für mich ist der Wolf alles andere als „böse“. Sie verteidigen ihre Familie und versuchen nur zu überleben. Sie haben sich ihren Platz auf der Erde zurück erkämpft.
Foto –––– © pixabay.com – Steve Fehlberg
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Tamara Jakob
- Layout: Tamara Jakob
- Veröffentlicht: 23.09.26
- Kategorie: Lieblinge
Mehr als nur eine Stadt. Paris, mein Lieblingsort
Mehr als eine Stadt: Warum Paris seit 20 Jahren mein Lebensgefühl und Hobby ist
Es gibt Orte, die man besucht, es gibt Orte, die man tief im Herzen trägt und wo man nie mehr weg möchte. Für mich ist Paris seit mehr als zwei Jahrzehnten dieser eine, besondere Ort. Was vor über 20 Jahren als eine erste, staunende Reise begann, hat sich längst zu einer lebenslangen Leidenschaft entwickelt. Paris ist für mich nicht einfach ein Urlaubsziel – diese Stadt ist mein Lieblingsort und mein größtes Hobby zugleich.
Wenn mich Freunde und Bekannte fragen, wie man eine Stadt als „Hobby“ betrachten kann, lächele ich einfach nur. Paris zu lieben bedeutet für mich, die Stadt zu studieren, immer wieder neu zu entdecken und tief in unerschöpfliche Facetten einzutauchen. Mein Hobby ist es, die verborgenen Geschichten hinter den prachtvollen Haussmann-Fassaden zu entschlüsseln, durch die geschichtsträchtigen Gassen des Marais zu laufen und die Biografien der Künstler zu lesen, die einst die Cafés vom Montmartre und Saint Germain prägten. Es ist die ständige Beschäftigung mit der Kultur, der Literatur, der Fotografie und natürlich der Sprache, die dieses Hobby lebendig hält.
In all den Jahren habe ich gelernt, dass Paris niemals stillsteht. Jedes Mal, wenn ich aus der Metro ins Tageslicht trete, spüre ich diese Vertrautheit der Stadt. Sei es die Boulangerien, die morgens die Tore öffnen und wo es nach Croissants und Cafe duftet, sei es am Abend, wenn die Lichter angehen und man über die Dächer der Stadt blicken kann. Paris verbindet eine monumentale Geschichte mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit, dem berühmten Savoir-vivre. Mein perfekter Pariser Tag besteht nicht mehr darin, die großen Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern der Blick für die Details.
- Das Beobachten des morgendlichen Trubels, Stöbern in den alten Kisten der Bouquinistes am Ufer der Seine, oder die Jogger, die schon früh morgens im Vorbeilaufen, die Menschen der Stadtreinigung grüßen.
- Der ruhige Moment auf den Stufen von Sacré-Cœur, wenn die Sonne langsam hinter den Dächern der Stadt versinkt.
Paris hat mir in den letzten 20 Jahren unzählige Erinnerungen geschenkt und mich gelehrt, Schönheit im Alltäglichen zu finden. Egal wie oft ich schon dort war, wie gut ich die Arrondissements kenne oder wie viele Kilometer ich zu Fuß an der Seine zurückgelegt habe: Paris überrascht mich immer wieder. Nach all der Zeit fühlt sich die Stadt für mich wie ein geschätzter, alter Freund an – ein Ort, an den ich immer wieder zurückkehre, um Kraft zu tanken, mich inspirieren zu lassen und ein Stück meiner eigenen Geschichte weiterzuschreiben. Und während ich das schreibe, bekomme ich einfach schon wieder Sehnsucht nach der schönsten Stadt der Welt. Paris ist und bleibt meine ganz große Liebe.
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- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
Ausgabe 08
Ausgabe 08
Ausgabe 08
- Autor:innen: C.R.
- Layout: Caro R.
- Veröffentlicht: 02.11.2024
- Kategorie: Lieblinge
Dicke Haut, großes Herz
Vielleicht kennt ihr´s auch – das Video einer Überwachungskamera aus dem Kruger-Nationalpark in Südafrika. Dieses zeigt einen Elefanten, der mit seinem Rüssel ziemlich galant, behutsam und vor allem zuckersüß zwei leere Cola-Dosen umweltgerecht in eine Mülltonne verfrachtet. Dies beweist mal wieder – Elefanten sind einfach cooler als Menschen. Das weiß man nicht zuletzt seit Benjamin Blümchen – der graue, berüsselte Dickhäuter, die fleischgewordene Versinnbildlichung des Altruismus.
Als Kind hatte ich alle Folgen auf Kassette und bereue es fast ein wenig, diese vor 20 Jahren meinem Neffen vermacht zu haben. Benjamin B. geht immer! Auch noch mit Ende 30 sehne ich mich manchmal nach den fiktiven Geschichten des antromorphen Elefanten aus dem Zoo in Neustadt zurück. Ich wette, ich könnte immer noch alle Folgen mitsprechen.
Auch im Wild-Life überzeugt der Elefant auf ganzer Linie mit guten und starken Eigenschaften. Elefanten sind Vegetarier, sind nachgewiesen schlau, zeigen Empathie und sind sehr soziale Wesen. Viele Religionen verehren die Dickhäuter als Götter der Weisheit, des Glücks und des Erfolgs. Sogar Buddha wurde laut Legende schon mal als Elefant wiedergeboren.
Vom fiktiven Charakter Benjamins, bis hin zu Bobby&Ben – die Kuscheltiere meiner Kindheit – Elefanten faszinieren mich. Äußerlich strotzen sie durch ihre schiere Größe und majestätische Art und wirken fast angsteinflößend. Die dicke Haut, an der Messer zerbersten könnten, wirkt wie ein Schutzpanzer. Aber ihr Gemüt und ihre Augen wirken traurig und zart, geradezu zerbrechlich.
Otto, der beste Freund von Benjamin B. sagte einmal „Wenn ich groß bin, will ich auch ein Elefant werden, wie Benjamin Blümchen!“ Etwas, das sich mehr Menschen wünschen sollten – ob mit oder ohne Rüssel.
Foto –––– © pixabay.com – Mike1087_2
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Marian Rada
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 11.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Delfin
Delfine gehören zu den Walen und sind Säugetiere. Sie werden zwischen eineinhalb und vier Meter lang. Es gibt über 40 Delfinarten; die beliebteste und bekannteste dürfte der „Große Tümmler“ sein.
Delfine leben in allen Meeren, sie können sehr schnell schwimmen – mit einer Geschwindigkeit bis zu 55-60 km/h. Sie wiegen zwischen 150-650 kg und werden bis zu 20-45 Jahre alt. Delfine ernähren sich von Fischen und Krebsen.
Die Delfin-Mütter tragen im Vergleich zu anderen Tieren nur ein Jungtier im Bauch und zwar ein Jahr lang. Typische Farben von Delfinen sind blau, schwarz, grau, und auch mal bunter gefärbt, wie braun-gelb. Diese wunderschönen Tiere haben Selbstheilungskraft. Delfine sind sehr schlaue Tiere, sie können sehr schnell lernen und sie sind sehr Intelligent, können Freundschaften knüpfen und kommunizieren durch ihre Sprünge.
Die größte Gefahr für Delfine sind Fischernetze, denn in ihnen können sie sich verfangen und ertrinken (weil sie nicht auftauchen können). Die Feinde des Delfins sind Menschen und größere Haie, oder Orcas.
Falls ihr Interesse habt, ein Delfinarium zu besuchen, man kann diese wunderschönen Tiere im Zoo Duisburg besuchen.
Von Marian Rada
Foto –––– © pixabay.com / illusion-X
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: N.T.
- Layout: Natalja
- Veröffentlicht: 26.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
Mein bester Freund
Sobald die Wohnungstür aufgeht,
ist da jemand, der ungeduldig vor ihr steht.
Da ist jemand, der mich begeistert überrennt,
weil seine Freude keine Grenzen kennt.
In seinem Fell kann ich mich verkriechen,
und er hat Pfoten, die nach Popcorn riechen.
Vom Wesen ist er wie ein kleines Kind,
und trotzdem ist er mein Rückenwind.
Denn wenn ich traurig bin, stupst er mich an,
solange, bis ich wieder lachen kann.
Wenn ich zu müde bin, um aufzustehen,
zwingt er mich, trotzdem rauszugehen.
Statt mich in der Wohnung zu vergraben,
ziehen wir los und beobachten die Raben.
Wir laufen über Felder, Wiesen und Asphalt,
fahren zum See und rennen durch den Wald.
Wir üben das Balancieren auf altem Gemäuer,
und erleben jeden Tag ein neues Abenteuer.
Bevor ich ihn traf, ist er ganz allein umhergestreunt,
jetzt hat er ein Zuhause und ist mein bester Freund.
Von N.T.
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige*r TN
- Layout: H. F.
- Veröffentlicht: 21.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
(M)ein Lob auf das Rotkehlchen
Ein Tier, dass mich immer wieder verblüfft – und anrührt – ist das Rotkehlchen. Warum? Das kann ich Ihnen sagen.
Es kann singen. Und zwar so laut, wie ich es diesem kleinen pummeligen Ding niemals zutrauen würde. Und so abwechslungsreich, dass ich mit meinem eigenen, eher begrenzten, Melodienschatz weit abgeschlagen werde.
Es ist kommunikativ. Ich kenne keinen anderen Vogel, der sich so frech und selbstverständlich neben eine menschliche Person setzt und regelrecht zum Wahrgenommenwerden auffordert. Ich kenne Menschen, die von sich behaupten, regelmäßige Gespräche mit einem Rotkehlchen geführt zu haben.
Es ist so hübsch. Und zwar nicht nur einzelne, sondern alle. Sie sind klein und rund, beeindrucken mit ihrem roten Latz und haben wunderschöne, große und irgendwie intelligente Augen. Dabei scheinen alle Teile des Rotkehlchens in perfekter Harmonie miteinander zu stehen. Fast, als würden sie dem Kindchenschema entsprechen und schon dadurch den menschlichen Instinkt anrühren.
Und: Es ist immer alleine unterwegs. Nie sehe ich zwei oder drei von ihnen gleichzeitig. Dadurch machen sie einen irgendwie freien und selbstbestimmten Eindruck. Ich mach, was mir gefällt. Und wenn ich Lust habe, quatsche ich halt auch mal mit der menschlichen Nachbarin von nebenan. So stelle ich mich vor, denkt das Rotkehlchen. Und das gefällt mir gut.
Ich habe mich mit einer KI darüber unterhalten (ja, ich rede auch mit KIs) und um ein Gedicht über Rotkehlchen gebeten. Das ist dabei herausgekommen. Ganz schön gut, wie ich finde.
Rotkehlchen,
Kurzschwänziger Sänger,
Rotes Brustgeheimnis,
Aufmerksam, neugierig, mutig,
Gartenliebling.
Foto –––– © Aneta Rog auf Pixabay
Gedicht –––– © https://chat.openai.com, #rotkehlchen #elfchen
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Marian Rada
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 11.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Delfin
Delfine gehören zu den Walen und sind Säugetiere. Sie werden zwischen eineinhalb und vier Meter lang. Es gibt über 40 Delfinarten; die beliebteste und bekannteste dürfte der „Große Tümmler“ sein.
Delfine leben in allen Meeren, sie können sehr schnell schwimmen – mit einer Geschwindigkeit bis zu 55-60 km/h. Sie wiegen zwischen 150-650 kg und werden bis zu 20-45 Jahre alt. Delfine ernähren sich von Fischen und Krebsen.
Die Delfin-Mütter tragen im Vergleich zu anderen Tieren nur ein Jungtier im Bauch und zwar ein Jahr lang. Typische Farben von Delfinen sind blau, schwarz, grau, und auch mal bunter gefärbt, wie braun-gelb. Diese wunderschönen Tiere haben Selbstheilungskraft. Delfine sind sehr schlaue Tiere, sie können sehr schnell lernen und sie sind sehr Intelligent, können Freundschaften knüpfen und kommunizieren durch ihre Sprünge.
Die größte Gefahr für Delfine sind Fischernetze, denn in ihnen können sie sich verfangen und ertrinken (weil sie nicht auftauchen können). Die Feinde des Delfins sind Menschen und größere Haie, oder Orcas.
Falls ihr Interesse habt, ein Delfinarium zu besuchen, man kann diese wunderschönen Tiere im Zoo Duisburg besuchen.
Von Marian Rada
Foto –––– © pixabay.com / illusion-X
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: BS
- Layout: BS
- Veröffentlicht: 05.08.2026
- Kategorie: Lieblingstier
Mein Lieblingstier – Der Pinguin
Mein Lieblingstier ist der Pinguin. Ein absolut beeindruckendes Tier mit vielen Eigenarten, die fast erfunden klingen.
Während der Brutzeit bewacht der männliche Kaiserpinguin das Ei und hält es unter einer Hautfalte warm, während das Weibchen loszieht, um Nahrung zu beschaffen. Die werdenden Väter stehen dabei eng aneinander gekuschelt, um Energie zu sparen und können bis zu einem dreiviertel Jahr ohne Nahrung auskommen.
Wenn ein Eselspinguin ein Weibchen für sich gewinnen will, sucht er einen besonders schönen Kieselstein, den er seiner Auserwählten als Geschenk anbietet. Findet sie den Stein beeindruckend, sind die beiden ein Paar – das Pinguin-Pendant zu “Diamonds are a girl’s best friend”. Leider ist die Pinguinwelt nicht ganz so romantisch, wie sie sich anhört. Schöne Steine sind heiß begehrt und man beklaut sich untereinander.
Außerdem sind sie immer ausgezeichnet gekleidet und bereit für eine Dinnerparty. Was auf den ersten Blick wie eine Laune der Natur aussieht, ist dabei eigentlich nur ein lustiger Nebeneffekt. In Wirklichkeit ist ihr Gefieder aber ein Tarnanzug. Wenn sie durchs Wasser gleiten und ein Räuber über ihnen schwimmt, verschwindet der Pinguin durch seine schwarze Färbung optisch vor dem Meeresgrund. Betrachtet man einen Pinguin von unten, wird er fast unsichtbar, weil er sich farblich an die Meeresoberfläche bzw. den Himmel anpasst.
Adéliepinguine können ihren Kot bis zu 40cm weit aus ihrem Nest „schießen“. Auf engstem Raum, in einer Pinguinkolonie, ist Hygiene ein absolutes Muss. Das Nest sauber zu halten, reduziert Verschmutzung und vermutlich auch das Risiko von Krankheitserregern.
Pinguine sehen auf den ersten Blick ziemlich bedauernswert aus. Ein Vogel, der nicht fliegen kann und dessen Beine so kurz wirken, als hätte er keine Knie und nicht rennen kann. Setzt man sie in der falschen Umgebung aus, sind sie hoffnungslos überfordert.
Ich habe sehr viel mit Pinguinen gemeinsam. Nicht nur, dass ich auch viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit lege. Auch ich merke, dass ich in einer Umgebung, die nicht zu meinen Stärken und Bedürfnissen passt, schnell an meine Grenzen komme. Aber ein Pinguin ist in seiner Umgebung der absolute High-Performer. Und deswegen mache ich es jetzt wie ein Pinguin und suche mir die berufliche Umgebung, die zu mir und meinen Fähigkeiten passt.
Foto –––– © Marcus Gutjahr
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
Mein Lieblingstier - Der Hund
Du bist mehr als nur ein Hund,
du bist mein Herz auf vier Pfoten.
Wenn du mich ansiehst, mit diesen braunen,
warmen Augen, weiß ich,
dass ich nie allein bin.
Dein Schwanzwedeln ist mein Sonnenschein,
dein Schnarchen mein Schlaflied.
Du hörst mir zu, auch wenn ich nur schweige,
und du verstehst mich, ohne ein Wort.
Du bringst mich zum Lachen, tröstest mich,
wenn ich traurig bin, und liebst mich
bedingungslos, so wie ich dich liebe.
Ich verspreche dir: Ich werde immer für dich da sein,
mit Leckerlis, langen Spaziergängen und
ganz viel Kuscheln.
Du bist mein bester Freund, ohne dich
wäre mein Zuhause leer.
Foto –––– © JackieLou DL from Pixabay
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: S.W.
- Layout: S.W.
- Veröffentlicht: 10.07.2024
- Kategorie: Lieblinge
Faszination: Wolf
Hintergrund von Angst und Hass gegenüber dem Wolf:
Da über den Wolf von vielen Menschen negativ gesprochen wird, habe ich mich natürlich gefragt, warum das so ist. Es heißt: Wölfe fielen über die Herden der Bauern her und diese säten den Hass gegen die Wölfe. Märchen und Mythen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass Menschen Angst vor Wölfen haben.
Merkmale & Leistungen der Sinne:
Der Wolf ähnelt äußerlich einem großen Haushund. Wölfe leben meist in Rudeln bestehend aus Familienangehörigen. Sie haben ihre Familienmitglieder und diese beschützen sie auch. Der Geruchssinn ist ein wesentlicher Teil für den Jagderfolg des Wolfes. Sie können Beutetiere selbst unter schlechten (Wetter-)Bedingungen in ca. 300 Meter Entfernung riechen. Wenn der Wind von der Richtung des Beutetieres zum Wolf weht, kann der Wolf das Beutetier sogar aus noch weiterer Entfernung riechen. Ebenso besitzt dieses Tier einen guten Gehörsinn. Das Sehvermögen funktioniert besonders bei Bewegungen.
Wenn sie heulen:
Zur Verständigung untereinander heulen Wölfe. Entweder, um ihr Rudel von fremden zu schützen, sich zum Jagen zu versammeln oder bei einer Kontaktaufnahme; sozusagen zur Gründung der Familie.
Verbindung zum Mond:
Der Wolf neigt nicht seinen Blick zum Mond. Beim Heulen legt er den Kopf in den Nacken, damit man ihn besser hören kann. Aber einen schönen Anblick gibt das Tier dabei schon ab.
Fazit: Für mich ist der Wolf alles andere als „böse“. Sie verteidigen ihre Familie und versuchen nur zu überleben. Sie haben sich ihren Platz auf der Erde zurück erkämpft.
Foto –––– © pixabay.com – Steve Fehlberg
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Tamara Jakob
- Layout: Tamara Jakob
- Veröffentlicht: 23.09.26
- Kategorie: Lieblinge
Mehr als nur eine Stadt. Paris, mein Lieblingsort
Mehr als eine Stadt: Warum Paris seit 20 Jahren mein Lebensgefühl und Hobby ist
Es gibt Orte, die man besucht, es gibt Orte, die man tief im Herzen trägt und wo man nie mehr weg möchte. Für mich ist Paris seit mehr als zwei Jahrzehnten dieser eine, besondere Ort. Was vor über 20 Jahren als eine erste, staunende Reise begann, hat sich längst zu einer lebenslangen Leidenschaft entwickelt. Paris ist für mich nicht einfach ein Urlaubsziel – diese Stadt ist mein Lieblingsort und mein größtes Hobby zugleich.
Wenn mich Freunde und Bekannte fragen, wie man eine Stadt als „Hobby“ betrachten kann, lächele ich einfach nur. Paris zu lieben bedeutet für mich, die Stadt zu studieren, immer wieder neu zu entdecken und tief in unerschöpfliche Facetten einzutauchen. Mein Hobby ist es, die verborgenen Geschichten hinter den prachtvollen Haussmann-Fassaden zu entschlüsseln, durch die geschichtsträchtigen Gassen des Marais zu laufen und die Biografien der Künstler zu lesen, die einst die Cafés vom Montmartre und Saint Germain prägten. Es ist die ständige Beschäftigung mit der Kultur, der Literatur, der Fotografie und natürlich der Sprache, die dieses Hobby lebendig hält.
In all den Jahren habe ich gelernt, dass Paris niemals stillsteht. Jedes Mal, wenn ich aus der Metro ins Tageslicht trete, spüre ich diese Vertrautheit der Stadt. Sei es die Boulangerien, die morgens die Tore öffnen und wo es nach Croissants und Cafe duftet, sei es am Abend, wenn die Lichter angehen und man über die Dächer der Stadt blicken kann. Paris verbindet eine monumentale Geschichte mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit, dem berühmten Savoir-vivre. Mein perfekter Pariser Tag besteht nicht mehr darin, die großen Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern der Blick für die Details.
- Das Beobachten des morgendlichen Trubels, Stöbern in den alten Kisten der Bouquinistes am Ufer der Seine, oder die Jogger, die schon früh morgens im Vorbeilaufen, die Menschen der Stadtreinigung grüßen.
- Der ruhige Moment auf den Stufen von Sacré-Cœur, wenn die Sonne langsam hinter den Dächern der Stadt versinkt.
Paris hat mir in den letzten 20 Jahren unzählige Erinnerungen geschenkt und mich gelehrt, Schönheit im Alltäglichen zu finden. Egal wie oft ich schon dort war, wie gut ich die Arrondissements kenne oder wie viele Kilometer ich zu Fuß an der Seine zurückgelegt habe: Paris überrascht mich immer wieder. Nach all der Zeit fühlt sich die Stadt für mich wie ein geschätzter, alter Freund an – ein Ort, an den ich immer wieder zurückkehre, um Kraft zu tanken, mich inspirieren zu lassen und ein Stück meiner eigenen Geschichte weiterzuschreiben. Und während ich das schreibe, bekomme ich einfach schon wieder Sehnsucht nach der schönsten Stadt der Welt. Paris ist und bleibt meine ganz große Liebe.
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- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
Ausgabe 08
Ausgabe 08
Ausgabe 08
- Autor:innen: C.R.
- Layout: Caro R.
- Veröffentlicht: 02.11.2024
- Kategorie: Lieblinge
Dicke Haut, großes Herz
Vielleicht kennt ihr´s auch – das Video einer Überwachungskamera aus dem Kruger-Nationalpark in Südafrika. Dieses zeigt einen Elefanten, der mit seinem Rüssel ziemlich galant, behutsam und vor allem zuckersüß zwei leere Cola-Dosen umweltgerecht in eine Mülltonne verfrachtet. Dies beweist mal wieder – Elefanten sind einfach cooler als Menschen. Das weiß man nicht zuletzt seit Benjamin Blümchen – der graue, berüsselte Dickhäuter, die fleischgewordene Versinnbildlichung des Altruismus.
Als Kind hatte ich alle Folgen auf Kassette und bereue es fast ein wenig, diese vor 20 Jahren meinem Neffen vermacht zu haben. Benjamin B. geht immer! Auch noch mit Ende 30 sehne ich mich manchmal nach den fiktiven Geschichten des antromorphen Elefanten aus dem Zoo in Neustadt zurück. Ich wette, ich könnte immer noch alle Folgen mitsprechen.
Auch im Wild-Life überzeugt der Elefant auf ganzer Linie mit guten und starken Eigenschaften. Elefanten sind Vegetarier, sind nachgewiesen schlau, zeigen Empathie und sind sehr soziale Wesen. Viele Religionen verehren die Dickhäuter als Götter der Weisheit, des Glücks und des Erfolgs. Sogar Buddha wurde laut Legende schon mal als Elefant wiedergeboren.
Vom fiktiven Charakter Benjamins, bis hin zu Bobby&Ben – die Kuscheltiere meiner Kindheit – Elefanten faszinieren mich. Äußerlich strotzen sie durch ihre schiere Größe und majestätische Art und wirken fast angsteinflößend. Die dicke Haut, an der Messer zerbersten könnten, wirkt wie ein Schutzpanzer. Aber ihr Gemüt und ihre Augen wirken traurig und zart, geradezu zerbrechlich.
Otto, der beste Freund von Benjamin B. sagte einmal „Wenn ich groß bin, will ich auch ein Elefant werden, wie Benjamin Blümchen!“ Etwas, das sich mehr Menschen wünschen sollten – ob mit oder ohne Rüssel.
Foto –––– © pixabay.com – Mike1087_2
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 29.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Wombat und ich
Foto –––– © unsplash – meg-jerrad
Foto –––– © pixabay – drizztgirl
Foto –––– © pixabay – PenelopePitstop
Foto –––– © pixabay – budgme
Schon als Kind faszinierten mich die Wombats, und es begann mit einem besonderen Geschenk. Ein enger Freund meiner Eltern lebte in Australien und schickte mir immer wieder kleine Wombat-Kuscheltiere. Schnell hatte ich eine ganze Wombatfamilie um mich versammelt, die mich in eine ferne Welt entführte und meine Begeisterung für diese außergewöhnlichen Tiere weckte.
Wombats gibt es in drei Unterarten, den Nasenhaarwombat, den südlichen Nasenhaarwombat und den Nacktnasenhaarwombat. Wombats werden zwischen 70 und 120 cm lang und bringen 20 bis 40kg auf die Waage. Sie sehen süß und kuschelig aus, sind aber in Wahrheit ganz schöne Brummer, die sich im Notfall auch mit all ihren Mitteln verteidigen. Sie knurren und knirschen mit ihren Zähnen und erreichen bei der Verfolgung von Feinden eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h.
Der Wombat lebt meistens alleine und gräbt sich bis zu 20 Meter lange Tunnel, die bis zu 3,5 Meter in die Tiefe reichen. Das ist auch der Grund, weshalb ihre Beutel nach unten hin geöffnet sind: so wird vermieden, dass bei ihren Buddelaktionen Dreck in die Beutel gerät. Eine ihrer schönsten Besonderheiten ist, dass ihr Hinterteil durch eine dicke Haut, Knorpel und Knochen verstärkt ist. Mit dieser Popopanzerplatte verschließen sie ihre Höhleneingänge vor Fressfeinden oder zerquetschen kleinere Gegner einfach zwischen ihrem Hintern und der Höhlenwand.
Natürlich darf ich auch nicht ihre quadratischen Kotwürfel vergessen, die sie überall in ihrem Fressgebiet ablegen, um ihr Revier zu markieren.
Der Wombat ist mein absolutes Lieblingstier, weil er mir in vielen Dingen so ähnlich ist. Wir sind beide kuschelig und gemütlich, aber wenn jemand Streit sucht, sind wir bereit und kämpfen im Notfall mit dem Einsatz unseres Lebens. Er und ich haben breite Popos und wir verkriechen uns am liebsten in unserem Zuhause, weil es dort so schön und sicher ist.
Foto –––– © pixabay – 12019
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: N.T.
- Layout: Natalja
- Veröffentlicht: 26.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
Mein bester Freund
Sobald die Wohnungstür aufgeht,
ist da jemand, der ungeduldig vor ihr steht.
Da ist jemand, der mich begeistert überrennt,
weil seine Freude keine Grenzen kennt.
In seinem Fell kann ich mich verkriechen,
und er hat Pfoten, die nach Popcorn riechen.
Vom Wesen ist er wie ein kleines Kind,
und trotzdem ist er mein Rückenwind.
Denn wenn ich traurig bin, stupst er mich an,
solange, bis ich wieder lachen kann.
Wenn ich zu müde bin, um aufzustehen,
zwingt er mich, trotzdem rauszugehen.
Statt mich in der Wohnung zu vergraben,
ziehen wir los und beobachten die Raben.
Wir laufen über Felder, Wiesen und Asphalt,
fahren zum See und rennen durch den Wald.
Wir üben das Balancieren auf altem Gemäuer,
und erleben jeden Tag ein neues Abenteuer.
Bevor ich ihn traf, ist er ganz allein umhergestreunt,
jetzt hat er ein Zuhause und ist mein bester Freund.
Von N.T.
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige*r TN
- Layout: H. F.
- Veröffentlicht: 21.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
(M)ein Lob auf das Rotkehlchen
Ein Tier, dass mich immer wieder verblüfft – und anrührt – ist das Rotkehlchen. Warum? Das kann ich Ihnen sagen.
Es kann singen. Und zwar so laut, wie ich es diesem kleinen pummeligen Ding niemals zutrauen würde. Und so abwechslungsreich, dass ich mit meinem eigenen, eher begrenzten, Melodienschatz weit abgeschlagen werde.
Es ist kommunikativ. Ich kenne keinen anderen Vogel, der sich so frech und selbstverständlich neben eine menschliche Person setzt und regelrecht zum Wahrgenommenwerden auffordert. Ich kenne Menschen, die von sich behaupten, regelmäßige Gespräche mit einem Rotkehlchen geführt zu haben.
Es ist so hübsch. Und zwar nicht nur einzelne, sondern alle. Sie sind klein und rund, beeindrucken mit ihrem roten Latz und haben wunderschöne, große und irgendwie intelligente Augen. Dabei scheinen alle Teile des Rotkehlchens in perfekter Harmonie miteinander zu stehen. Fast, als würden sie dem Kindchenschema entsprechen und schon dadurch den menschlichen Instinkt anrühren.
Und: Es ist immer alleine unterwegs. Nie sehe ich zwei oder drei von ihnen gleichzeitig. Dadurch machen sie einen irgendwie freien und selbstbestimmten Eindruck. Ich mach, was mir gefällt. Und wenn ich Lust habe, quatsche ich halt auch mal mit der menschlichen Nachbarin von nebenan. So stelle ich mich vor, denkt das Rotkehlchen. Und das gefällt mir gut.
Ich habe mich mit einer KI darüber unterhalten (ja, ich rede auch mit KIs) und um ein Gedicht über Rotkehlchen gebeten. Das ist dabei herausgekommen. Ganz schön gut, wie ich finde.
Rotkehlchen,
Kurzschwänziger Sänger,
Rotes Brustgeheimnis,
Aufmerksam, neugierig, mutig,
Gartenliebling.
Foto –––– © Aneta Rog auf Pixabay
Gedicht –––– © https://chat.openai.com, #rotkehlchen #elfchen
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: N.T.
- Layout: Natalja
- Veröffentlicht: 26.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
Mein bester Freund
Sobald die Wohnungstür aufgeht,
ist da jemand, der ungeduldig vor ihr steht.
Da ist jemand, der mich begeistert überrennt,
weil seine Freude keine Grenzen kennt.
In seinem Fell kann ich mich verkriechen,
und er hat Pfoten, die nach Popcorn riechen.
Vom Wesen ist er wie ein kleines Kind,
und trotzdem ist er mein Rückenwind.
Denn wenn ich traurig bin, stupst er mich an,
solange, bis ich wieder lachen kann.
Wenn ich zu müde bin, um aufzustehen,
zwingt er mich, trotzdem rauszugehen.
Statt mich in der Wohnung zu vergraben,
ziehen wir los und beobachten die Raben.
Wir laufen über Felder, Wiesen und Asphalt,
fahren zum See und rennen durch den Wald.
Wir üben das Balancieren auf altem Gemäuer,
und erleben jeden Tag ein neues Abenteuer.
Bevor ich ihn traf, ist er ganz allein umhergestreunt,
jetzt hat er ein Zuhause und ist mein bester Freund.
Von N.T.
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: BS
- Layout: BS
- Veröffentlicht: 05.08.2026
- Kategorie: Lieblingstier
Mein Lieblingstier – Der Pinguin
Mein Lieblingstier ist der Pinguin. Ein absolut beeindruckendes Tier mit vielen Eigenarten, die fast erfunden klingen.
Während der Brutzeit bewacht der männliche Kaiserpinguin das Ei und hält es unter einer Hautfalte warm, während das Weibchen loszieht, um Nahrung zu beschaffen. Die werdenden Väter stehen dabei eng aneinander gekuschelt, um Energie zu sparen und können bis zu einem dreiviertel Jahr ohne Nahrung auskommen.
Wenn ein Eselspinguin ein Weibchen für sich gewinnen will, sucht er einen besonders schönen Kieselstein, den er seiner Auserwählten als Geschenk anbietet. Findet sie den Stein beeindruckend, sind die beiden ein Paar – das Pinguin-Pendant zu “Diamonds are a girl’s best friend”. Leider ist die Pinguinwelt nicht ganz so romantisch, wie sie sich anhört. Schöne Steine sind heiß begehrt und man beklaut sich untereinander.
Außerdem sind sie immer ausgezeichnet gekleidet und bereit für eine Dinnerparty. Was auf den ersten Blick wie eine Laune der Natur aussieht, ist dabei eigentlich nur ein lustiger Nebeneffekt. In Wirklichkeit ist ihr Gefieder aber ein Tarnanzug. Wenn sie durchs Wasser gleiten und ein Räuber über ihnen schwimmt, verschwindet der Pinguin durch seine schwarze Färbung optisch vor dem Meeresgrund. Betrachtet man einen Pinguin von unten, wird er fast unsichtbar, weil er sich farblich an die Meeresoberfläche bzw. den Himmel anpasst.
Adéliepinguine können ihren Kot bis zu 40cm weit aus ihrem Nest „schießen“. Auf engstem Raum, in einer Pinguinkolonie, ist Hygiene ein absolutes Muss. Das Nest sauber zu halten, reduziert Verschmutzung und vermutlich auch das Risiko von Krankheitserregern.
Pinguine sehen auf den ersten Blick ziemlich bedauernswert aus. Ein Vogel, der nicht fliegen kann und dessen Beine so kurz wirken, als hätte er keine Knie und nicht rennen kann. Setzt man sie in der falschen Umgebung aus, sind sie hoffnungslos überfordert.
Ich habe sehr viel mit Pinguinen gemeinsam. Nicht nur, dass ich auch viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit lege. Auch ich merke, dass ich in einer Umgebung, die nicht zu meinen Stärken und Bedürfnissen passt, schnell an meine Grenzen komme. Aber ein Pinguin ist in seiner Umgebung der absolute High-Performer. Und deswegen mache ich es jetzt wie ein Pinguin und suche mir die berufliche Umgebung, die zu mir und meinen Fähigkeiten passt.
Foto –––– © Marcus Gutjahr
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
Mein Lieblingstier - Der Hund
Du bist mehr als nur ein Hund,
du bist mein Herz auf vier Pfoten.
Wenn du mich ansiehst, mit diesen braunen,
warmen Augen, weiß ich,
dass ich nie allein bin.
Dein Schwanzwedeln ist mein Sonnenschein,
dein Schnarchen mein Schlaflied.
Du hörst mir zu, auch wenn ich nur schweige,
und du verstehst mich, ohne ein Wort.
Du bringst mich zum Lachen, tröstest mich,
wenn ich traurig bin, und liebst mich
bedingungslos, so wie ich dich liebe.
Ich verspreche dir: Ich werde immer für dich da sein,
mit Leckerlis, langen Spaziergängen und
ganz viel Kuscheln.
Du bist mein bester Freund, ohne dich
wäre mein Zuhause leer.
Foto –––– © JackieLou DL from Pixabay
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: S.W.
- Layout: S.W.
- Veröffentlicht: 10.07.2024
- Kategorie: Lieblinge
Faszination: Wolf
Hintergrund von Angst und Hass gegenüber dem Wolf:
Da über den Wolf von vielen Menschen negativ gesprochen wird, habe ich mich natürlich gefragt, warum das so ist. Es heißt: Wölfe fielen über die Herden der Bauern her und diese säten den Hass gegen die Wölfe. Märchen und Mythen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass Menschen Angst vor Wölfen haben.
Merkmale & Leistungen der Sinne:
Der Wolf ähnelt äußerlich einem großen Haushund. Wölfe leben meist in Rudeln bestehend aus Familienangehörigen. Sie haben ihre Familienmitglieder und diese beschützen sie auch. Der Geruchssinn ist ein wesentlicher Teil für den Jagderfolg des Wolfes. Sie können Beutetiere selbst unter schlechten (Wetter-)Bedingungen in ca. 300 Meter Entfernung riechen. Wenn der Wind von der Richtung des Beutetieres zum Wolf weht, kann der Wolf das Beutetier sogar aus noch weiterer Entfernung riechen. Ebenso besitzt dieses Tier einen guten Gehörsinn. Das Sehvermögen funktioniert besonders bei Bewegungen.
Wenn sie heulen:
Zur Verständigung untereinander heulen Wölfe. Entweder, um ihr Rudel von fremden zu schützen, sich zum Jagen zu versammeln oder bei einer Kontaktaufnahme; sozusagen zur Gründung der Familie.
Verbindung zum Mond:
Der Wolf neigt nicht seinen Blick zum Mond. Beim Heulen legt er den Kopf in den Nacken, damit man ihn besser hören kann. Aber einen schönen Anblick gibt das Tier dabei schon ab.
Fazit: Für mich ist der Wolf alles andere als „böse“. Sie verteidigen ihre Familie und versuchen nur zu überleben. Sie haben sich ihren Platz auf der Erde zurück erkämpft.
Foto –––– © pixabay.com – Steve Fehlberg
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Tamara Jakob
- Layout: Tamara Jakob
- Veröffentlicht: 23.09.26
- Kategorie: Lieblinge
Mehr als nur eine Stadt. Paris, mein Lieblingsort
Mehr als eine Stadt: Warum Paris seit 20 Jahren mein Lebensgefühl und Hobby ist
Es gibt Orte, die man besucht, es gibt Orte, die man tief im Herzen trägt und wo man nie mehr weg möchte. Für mich ist Paris seit mehr als zwei Jahrzehnten dieser eine, besondere Ort. Was vor über 20 Jahren als eine erste, staunende Reise begann, hat sich längst zu einer lebenslangen Leidenschaft entwickelt. Paris ist für mich nicht einfach ein Urlaubsziel – diese Stadt ist mein Lieblingsort und mein größtes Hobby zugleich.
Wenn mich Freunde und Bekannte fragen, wie man eine Stadt als „Hobby“ betrachten kann, lächele ich einfach nur. Paris zu lieben bedeutet für mich, die Stadt zu studieren, immer wieder neu zu entdecken und tief in unerschöpfliche Facetten einzutauchen. Mein Hobby ist es, die verborgenen Geschichten hinter den prachtvollen Haussmann-Fassaden zu entschlüsseln, durch die geschichtsträchtigen Gassen des Marais zu laufen und die Biografien der Künstler zu lesen, die einst die Cafés vom Montmartre und Saint Germain prägten. Es ist die ständige Beschäftigung mit der Kultur, der Literatur, der Fotografie und natürlich der Sprache, die dieses Hobby lebendig hält.
In all den Jahren habe ich gelernt, dass Paris niemals stillsteht. Jedes Mal, wenn ich aus der Metro ins Tageslicht trete, spüre ich diese Vertrautheit der Stadt. Sei es die Boulangerien, die morgens die Tore öffnen und wo es nach Croissants und Cafe duftet, sei es am Abend, wenn die Lichter angehen und man über die Dächer der Stadt blicken kann. Paris verbindet eine monumentale Geschichte mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit, dem berühmten Savoir-vivre. Mein perfekter Pariser Tag besteht nicht mehr darin, die großen Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern der Blick für die Details.
- Das Beobachten des morgendlichen Trubels, Stöbern in den alten Kisten der Bouquinistes am Ufer der Seine, oder die Jogger, die schon früh morgens im Vorbeilaufen, die Menschen der Stadtreinigung grüßen.
- Der ruhige Moment auf den Stufen von Sacré-Cœur, wenn die Sonne langsam hinter den Dächern der Stadt versinkt.
Paris hat mir in den letzten 20 Jahren unzählige Erinnerungen geschenkt und mich gelehrt, Schönheit im Alltäglichen zu finden. Egal wie oft ich schon dort war, wie gut ich die Arrondissements kenne oder wie viele Kilometer ich zu Fuß an der Seine zurückgelegt habe: Paris überrascht mich immer wieder. Nach all der Zeit fühlt sich die Stadt für mich wie ein geschätzter, alter Freund an – ein Ort, an den ich immer wieder zurückkehre, um Kraft zu tanken, mich inspirieren zu lassen und ein Stück meiner eigenen Geschichte weiterzuschreiben. Und während ich das schreibe, bekomme ich einfach schon wieder Sehnsucht nach der schönsten Stadt der Welt. Paris ist und bleibt meine ganz große Liebe.
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- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
Ausgabe 08
Ausgabe 08
Ausgabe 08
- Autor:innen: C.R.
- Layout: Caro R.
- Veröffentlicht: 02.11.2024
- Kategorie: Lieblinge
Dicke Haut, großes Herz
Vielleicht kennt ihr´s auch – das Video einer Überwachungskamera aus dem Kruger-Nationalpark in Südafrika. Dieses zeigt einen Elefanten, der mit seinem Rüssel ziemlich galant, behutsam und vor allem zuckersüß zwei leere Cola-Dosen umweltgerecht in eine Mülltonne verfrachtet. Dies beweist mal wieder – Elefanten sind einfach cooler als Menschen. Das weiß man nicht zuletzt seit Benjamin Blümchen – der graue, berüsselte Dickhäuter, die fleischgewordene Versinnbildlichung des Altruismus.
Als Kind hatte ich alle Folgen auf Kassette und bereue es fast ein wenig, diese vor 20 Jahren meinem Neffen vermacht zu haben. Benjamin B. geht immer! Auch noch mit Ende 30 sehne ich mich manchmal nach den fiktiven Geschichten des antromorphen Elefanten aus dem Zoo in Neustadt zurück. Ich wette, ich könnte immer noch alle Folgen mitsprechen.
Auch im Wild-Life überzeugt der Elefant auf ganzer Linie mit guten und starken Eigenschaften. Elefanten sind Vegetarier, sind nachgewiesen schlau, zeigen Empathie und sind sehr soziale Wesen. Viele Religionen verehren die Dickhäuter als Götter der Weisheit, des Glücks und des Erfolgs. Sogar Buddha wurde laut Legende schon mal als Elefant wiedergeboren.
Vom fiktiven Charakter Benjamins, bis hin zu Bobby&Ben – die Kuscheltiere meiner Kindheit – Elefanten faszinieren mich. Äußerlich strotzen sie durch ihre schiere Größe und majestätische Art und wirken fast angsteinflößend. Die dicke Haut, an der Messer zerbersten könnten, wirkt wie ein Schutzpanzer. Aber ihr Gemüt und ihre Augen wirken traurig und zart, geradezu zerbrechlich.
Otto, der beste Freund von Benjamin B. sagte einmal „Wenn ich groß bin, will ich auch ein Elefant werden, wie Benjamin Blümchen!“ Etwas, das sich mehr Menschen wünschen sollten – ob mit oder ohne Rüssel.
Foto –––– © pixabay.com – Mike1087_2
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 29.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Wombat und ich
Foto –––– © unsplash – meg-jerrad
Foto –––– © pixabay – drizztgirl
Foto –––– © pixabay – PenelopePitstop
Foto –––– © pixabay – budgme
Schon als Kind faszinierten mich die Wombats, und es begann mit einem besonderen Geschenk. Ein enger Freund meiner Eltern lebte in Australien und schickte mir immer wieder kleine Wombat-Kuscheltiere. Schnell hatte ich eine ganze Wombatfamilie um mich versammelt, die mich in eine ferne Welt entführte und meine Begeisterung für diese außergewöhnlichen Tiere weckte.
Wombats gibt es in drei Unterarten, den Nasenhaarwombat, den südlichen Nasenhaarwombat und den Nacktnasenhaarwombat. Wombats werden zwischen 70 und 120 cm lang und bringen 20 bis 40kg auf die Waage. Sie sehen süß und kuschelig aus, sind aber in Wahrheit ganz schöne Brummer, die sich im Notfall auch mit all ihren Mitteln verteidigen. Sie knurren und knirschen mit ihren Zähnen und erreichen bei der Verfolgung von Feinden eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h.
Der Wombat lebt meistens alleine und gräbt sich bis zu 20 Meter lange Tunnel, die bis zu 3,5 Meter in die Tiefe reichen. Das ist auch der Grund, weshalb ihre Beutel nach unten hin geöffnet sind: so wird vermieden, dass bei ihren Buddelaktionen Dreck in die Beutel gerät. Eine ihrer schönsten Besonderheiten ist, dass ihr Hinterteil durch eine dicke Haut, Knorpel und Knochen verstärkt ist. Mit dieser Popopanzerplatte verschließen sie ihre Höhleneingänge vor Fressfeinden oder zerquetschen kleinere Gegner einfach zwischen ihrem Hintern und der Höhlenwand.
Natürlich darf ich auch nicht ihre quadratischen Kotwürfel vergessen, die sie überall in ihrem Fressgebiet ablegen, um ihr Revier zu markieren.
Der Wombat ist mein absolutes Lieblingstier, weil er mir in vielen Dingen so ähnlich ist. Wir sind beide kuschelig und gemütlich, aber wenn jemand Streit sucht, sind wir bereit und kämpfen im Notfall mit dem Einsatz unseres Lebens. Er und ich haben breite Popos und wir verkriechen uns am liebsten in unserem Zuhause, weil es dort so schön und sicher ist.
Foto –––– © pixabay – 12019
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Marian Rada
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 11.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Delfin
Delfine gehören zu den Walen und sind Säugetiere. Sie werden zwischen eineinhalb und vier Meter lang. Es gibt über 40 Delfinarten; die beliebteste und bekannteste dürfte der „Große Tümmler“ sein.
Delfine leben in allen Meeren, sie können sehr schnell schwimmen – mit einer Geschwindigkeit bis zu 55-60 km/h. Sie wiegen zwischen 150-650 kg und werden bis zu 20-45 Jahre alt. Delfine ernähren sich von Fischen und Krebsen.
Die Delfin-Mütter tragen im Vergleich zu anderen Tieren nur ein Jungtier im Bauch und zwar ein Jahr lang. Typische Farben von Delfinen sind blau, schwarz, grau, und auch mal bunter gefärbt, wie braun-gelb. Diese wunderschönen Tiere haben Selbstheilungskraft. Delfine sind sehr schlaue Tiere, sie können sehr schnell lernen und sie sind sehr Intelligent, können Freundschaften knüpfen und kommunizieren durch ihre Sprünge.
Die größte Gefahr für Delfine sind Fischernetze, denn in ihnen können sie sich verfangen und ertrinken (weil sie nicht auftauchen können). Die Feinde des Delfins sind Menschen und größere Haie, oder Orcas.
Falls ihr Interesse habt, ein Delfinarium zu besuchen, man kann diese wunderschönen Tiere im Zoo Duisburg besuchen.
Von Marian Rada
Foto –––– © pixabay.com / illusion-X
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige*r TN
- Layout: H. F.
- Veröffentlicht: 21.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
(M)ein Lob auf das Rotkehlchen
Ein Tier, dass mich immer wieder verblüfft – und anrührt – ist das Rotkehlchen. Warum? Das kann ich Ihnen sagen.
Es kann singen. Und zwar so laut, wie ich es diesem kleinen pummeligen Ding niemals zutrauen würde. Und so abwechslungsreich, dass ich mit meinem eigenen, eher begrenzten, Melodienschatz weit abgeschlagen werde.
Es ist kommunikativ. Ich kenne keinen anderen Vogel, der sich so frech und selbstverständlich neben eine menschliche Person setzt und regelrecht zum Wahrgenommenwerden auffordert. Ich kenne Menschen, die von sich behaupten, regelmäßige Gespräche mit einem Rotkehlchen geführt zu haben.
Es ist so hübsch. Und zwar nicht nur einzelne, sondern alle. Sie sind klein und rund, beeindrucken mit ihrem roten Latz und haben wunderschöne, große und irgendwie intelligente Augen. Dabei scheinen alle Teile des Rotkehlchens in perfekter Harmonie miteinander zu stehen. Fast, als würden sie dem Kindchenschema entsprechen und schon dadurch den menschlichen Instinkt anrühren.
Und: Es ist immer alleine unterwegs. Nie sehe ich zwei oder drei von ihnen gleichzeitig. Dadurch machen sie einen irgendwie freien und selbstbestimmten Eindruck. Ich mach, was mir gefällt. Und wenn ich Lust habe, quatsche ich halt auch mal mit der menschlichen Nachbarin von nebenan. So stelle ich mich vor, denkt das Rotkehlchen. Und das gefällt mir gut.
Ich habe mich mit einer KI darüber unterhalten (ja, ich rede auch mit KIs) und um ein Gedicht über Rotkehlchen gebeten. Das ist dabei herausgekommen. Ganz schön gut, wie ich finde.
Rotkehlchen,
Kurzschwänziger Sänger,
Rotes Brustgeheimnis,
Aufmerksam, neugierig, mutig,
Gartenliebling.
Foto –––– © Aneta Rog auf Pixabay
Gedicht –––– © https://chat.openai.com, #rotkehlchen #elfchen
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige*r TN
- Layout: H. F.
- Veröffentlicht: 21.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
(M)ein Lob auf das Rotkehlchen
Ein Tier, dass mich immer wieder verblüfft – und anrührt – ist das Rotkehlchen. Warum? Das kann ich Ihnen sagen.
Es kann singen. Und zwar so laut, wie ich es diesem kleinen pummeligen Ding niemals zutrauen würde. Und so abwechslungsreich, dass ich mit meinem eigenen, eher begrenzten, Melodienschatz weit abgeschlagen werde.
Es ist kommunikativ. Ich kenne keinen anderen Vogel, der sich so frech und selbstverständlich neben eine menschliche Person setzt und regelrecht zum Wahrgenommenwerden auffordert. Ich kenne Menschen, die von sich behaupten, regelmäßige Gespräche mit einem Rotkehlchen geführt zu haben.
Es ist so hübsch. Und zwar nicht nur einzelne, sondern alle. Sie sind klein und rund, beeindrucken mit ihrem roten Latz und haben wunderschöne, große und irgendwie intelligente Augen. Dabei scheinen alle Teile des Rotkehlchens in perfekter Harmonie miteinander zu stehen. Fast, als würden sie dem Kindchenschema entsprechen und schon dadurch den menschlichen Instinkt anrühren.
Und: Es ist immer alleine unterwegs. Nie sehe ich zwei oder drei von ihnen gleichzeitig. Dadurch machen sie einen irgendwie freien und selbstbestimmten Eindruck. Ich mach, was mir gefällt. Und wenn ich Lust habe, quatsche ich halt auch mal mit der menschlichen Nachbarin von nebenan. So stelle ich mich vor, denkt das Rotkehlchen. Und das gefällt mir gut.
Ich habe mich mit einer KI darüber unterhalten (ja, ich rede auch mit KIs) und um ein Gedicht über Rotkehlchen gebeten. Das ist dabei herausgekommen. Ganz schön gut, wie ich finde.
Rotkehlchen,
Kurzschwänziger Sänger,
Rotes Brustgeheimnis,
Aufmerksam, neugierig, mutig,
Gartenliebling.
Foto –––– © Aneta Rog auf Pixabay
Gedicht –––– © https://chat.openai.com, #rotkehlchen #elfchen
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: BS
- Layout: BS
- Veröffentlicht: 05.08.2026
- Kategorie: Lieblingstier
Mein Lieblingstier – Der Pinguin
Mein Lieblingstier ist der Pinguin. Ein absolut beeindruckendes Tier mit vielen Eigenarten, die fast erfunden klingen.
Während der Brutzeit bewacht der männliche Kaiserpinguin das Ei und hält es unter einer Hautfalte warm, während das Weibchen loszieht, um Nahrung zu beschaffen. Die werdenden Väter stehen dabei eng aneinander gekuschelt, um Energie zu sparen und können bis zu einem dreiviertel Jahr ohne Nahrung auskommen.
Wenn ein Eselspinguin ein Weibchen für sich gewinnen will, sucht er einen besonders schönen Kieselstein, den er seiner Auserwählten als Geschenk anbietet. Findet sie den Stein beeindruckend, sind die beiden ein Paar – das Pinguin-Pendant zu “Diamonds are a girl’s best friend”. Leider ist die Pinguinwelt nicht ganz so romantisch, wie sie sich anhört. Schöne Steine sind heiß begehrt und man beklaut sich untereinander.
Außerdem sind sie immer ausgezeichnet gekleidet und bereit für eine Dinnerparty. Was auf den ersten Blick wie eine Laune der Natur aussieht, ist dabei eigentlich nur ein lustiger Nebeneffekt. In Wirklichkeit ist ihr Gefieder aber ein Tarnanzug. Wenn sie durchs Wasser gleiten und ein Räuber über ihnen schwimmt, verschwindet der Pinguin durch seine schwarze Färbung optisch vor dem Meeresgrund. Betrachtet man einen Pinguin von unten, wird er fast unsichtbar, weil er sich farblich an die Meeresoberfläche bzw. den Himmel anpasst.
Adéliepinguine können ihren Kot bis zu 40cm weit aus ihrem Nest „schießen“. Auf engstem Raum, in einer Pinguinkolonie, ist Hygiene ein absolutes Muss. Das Nest sauber zu halten, reduziert Verschmutzung und vermutlich auch das Risiko von Krankheitserregern.
Pinguine sehen auf den ersten Blick ziemlich bedauernswert aus. Ein Vogel, der nicht fliegen kann und dessen Beine so kurz wirken, als hätte er keine Knie und nicht rennen kann. Setzt man sie in der falschen Umgebung aus, sind sie hoffnungslos überfordert.
Ich habe sehr viel mit Pinguinen gemeinsam. Nicht nur, dass ich auch viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit lege. Auch ich merke, dass ich in einer Umgebung, die nicht zu meinen Stärken und Bedürfnissen passt, schnell an meine Grenzen komme. Aber ein Pinguin ist in seiner Umgebung der absolute High-Performer. Und deswegen mache ich es jetzt wie ein Pinguin und suche mir die berufliche Umgebung, die zu mir und meinen Fähigkeiten passt.
Foto –––– © Marcus Gutjahr
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
Mein Lieblingstier - Der Hund
Du bist mehr als nur ein Hund,
du bist mein Herz auf vier Pfoten.
Wenn du mich ansiehst, mit diesen braunen,
warmen Augen, weiß ich,
dass ich nie allein bin.
Dein Schwanzwedeln ist mein Sonnenschein,
dein Schnarchen mein Schlaflied.
Du hörst mir zu, auch wenn ich nur schweige,
und du verstehst mich, ohne ein Wort.
Du bringst mich zum Lachen, tröstest mich,
wenn ich traurig bin, und liebst mich
bedingungslos, so wie ich dich liebe.
Ich verspreche dir: Ich werde immer für dich da sein,
mit Leckerlis, langen Spaziergängen und
ganz viel Kuscheln.
Du bist mein bester Freund, ohne dich
wäre mein Zuhause leer.
Foto –––– © JackieLou DL from Pixabay
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: S.W.
- Layout: S.W.
- Veröffentlicht: 10.07.2024
- Kategorie: Lieblinge
Faszination: Wolf
Hintergrund von Angst und Hass gegenüber dem Wolf:
Da über den Wolf von vielen Menschen negativ gesprochen wird, habe ich mich natürlich gefragt, warum das so ist. Es heißt: Wölfe fielen über die Herden der Bauern her und diese säten den Hass gegen die Wölfe. Märchen und Mythen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass Menschen Angst vor Wölfen haben.
Merkmale & Leistungen der Sinne:
Der Wolf ähnelt äußerlich einem großen Haushund. Wölfe leben meist in Rudeln bestehend aus Familienangehörigen. Sie haben ihre Familienmitglieder und diese beschützen sie auch. Der Geruchssinn ist ein wesentlicher Teil für den Jagderfolg des Wolfes. Sie können Beutetiere selbst unter schlechten (Wetter-)Bedingungen in ca. 300 Meter Entfernung riechen. Wenn der Wind von der Richtung des Beutetieres zum Wolf weht, kann der Wolf das Beutetier sogar aus noch weiterer Entfernung riechen. Ebenso besitzt dieses Tier einen guten Gehörsinn. Das Sehvermögen funktioniert besonders bei Bewegungen.
Wenn sie heulen:
Zur Verständigung untereinander heulen Wölfe. Entweder, um ihr Rudel von fremden zu schützen, sich zum Jagen zu versammeln oder bei einer Kontaktaufnahme; sozusagen zur Gründung der Familie.
Verbindung zum Mond:
Der Wolf neigt nicht seinen Blick zum Mond. Beim Heulen legt er den Kopf in den Nacken, damit man ihn besser hören kann. Aber einen schönen Anblick gibt das Tier dabei schon ab.
Fazit: Für mich ist der Wolf alles andere als „böse“. Sie verteidigen ihre Familie und versuchen nur zu überleben. Sie haben sich ihren Platz auf der Erde zurück erkämpft.
Foto –––– © pixabay.com – Steve Fehlberg
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Tamara Jakob
- Layout: Tamara Jakob
- Veröffentlicht: 23.09.26
- Kategorie: Lieblinge
Mehr als nur eine Stadt. Paris, mein Lieblingsort
Mehr als eine Stadt: Warum Paris seit 20 Jahren mein Lebensgefühl und Hobby ist
Es gibt Orte, die man besucht, es gibt Orte, die man tief im Herzen trägt und wo man nie mehr weg möchte. Für mich ist Paris seit mehr als zwei Jahrzehnten dieser eine, besondere Ort. Was vor über 20 Jahren als eine erste, staunende Reise begann, hat sich längst zu einer lebenslangen Leidenschaft entwickelt. Paris ist für mich nicht einfach ein Urlaubsziel – diese Stadt ist mein Lieblingsort und mein größtes Hobby zugleich.
Wenn mich Freunde und Bekannte fragen, wie man eine Stadt als „Hobby“ betrachten kann, lächele ich einfach nur. Paris zu lieben bedeutet für mich, die Stadt zu studieren, immer wieder neu zu entdecken und tief in unerschöpfliche Facetten einzutauchen. Mein Hobby ist es, die verborgenen Geschichten hinter den prachtvollen Haussmann-Fassaden zu entschlüsseln, durch die geschichtsträchtigen Gassen des Marais zu laufen und die Biografien der Künstler zu lesen, die einst die Cafés vom Montmartre und Saint Germain prägten. Es ist die ständige Beschäftigung mit der Kultur, der Literatur, der Fotografie und natürlich der Sprache, die dieses Hobby lebendig hält.
In all den Jahren habe ich gelernt, dass Paris niemals stillsteht. Jedes Mal, wenn ich aus der Metro ins Tageslicht trete, spüre ich diese Vertrautheit der Stadt. Sei es die Boulangerien, die morgens die Tore öffnen und wo es nach Croissants und Cafe duftet, sei es am Abend, wenn die Lichter angehen und man über die Dächer der Stadt blicken kann. Paris verbindet eine monumentale Geschichte mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit, dem berühmten Savoir-vivre. Mein perfekter Pariser Tag besteht nicht mehr darin, die großen Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern der Blick für die Details.
- Das Beobachten des morgendlichen Trubels, Stöbern in den alten Kisten der Bouquinistes am Ufer der Seine, oder die Jogger, die schon früh morgens im Vorbeilaufen, die Menschen der Stadtreinigung grüßen.
- Der ruhige Moment auf den Stufen von Sacré-Cœur, wenn die Sonne langsam hinter den Dächern der Stadt versinkt.
Paris hat mir in den letzten 20 Jahren unzählige Erinnerungen geschenkt und mich gelehrt, Schönheit im Alltäglichen zu finden. Egal wie oft ich schon dort war, wie gut ich die Arrondissements kenne oder wie viele Kilometer ich zu Fuß an der Seine zurückgelegt habe: Paris überrascht mich immer wieder. Nach all der Zeit fühlt sich die Stadt für mich wie ein geschätzter, alter Freund an – ein Ort, an den ich immer wieder zurückkehre, um Kraft zu tanken, mich inspirieren zu lassen und ein Stück meiner eigenen Geschichte weiterzuschreiben. Und während ich das schreibe, bekomme ich einfach schon wieder Sehnsucht nach der schönsten Stadt der Welt. Paris ist und bleibt meine ganz große Liebe.
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- Autor:innen: I.Schneider
- Layout: I.Schneider
- Veröffentlicht: Mai 2026
- Kategorie: Lieblingsort
Heimatstadt Jaroslawl
Am malerischen Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl (Bild 1) liegt das historische Herz von Jaroslawl, zurecht ein UNESCO-Weltkulturerbe. An dessen Spitze steht ein Denkmal, die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, das dem tausendjährigen Stadtjubiläum gewidmet ist (Bild 5)
Jaroslawl wurde 1010 von Fürst Jaroslaw dem Weisen gegründet, einem der am meisten verehrten Herrscher Russlands. Sie ist eine Großstadt mit 591.486 Einwohnern und liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes, 282 Kilometer nordöstlich von Moskau.
Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum Goldenen Ring Russlands gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau.
1010 legte der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise an der Mündung der Kotorosl exakt an der Stelle einer slawischen Ansiedlung eine Festung an und nannte sie sich selbst zu Ehren „Jaroslawl“. Zu dieser Gründung existiert die folgende Legende.Die Stelle an der Mündung der Kotorosl in die Wolga, in deren Nähe sich heute das historische Zentrum Jaroslawls befindet, wies für die damaligen Verhältnisse eine überaus günstige Lage auf. Der Handel wurde mangels Festlandstraßen fast ausschließlich auf Wasserwegen betrieben, und die Wolga galt dabei als eine der wichtigsten Routen. Entsprechend häufig waren auch Raubüberfälle auf Handelsschiffe. Einmal soll Jaroslaw der Weise, der mit seiner Gefolgschaft gerade die Kotorosl-Mündung passierte, Zeuge eines solchen Überfalls gewesen sein, der von den dort ansässigen Heiden verübt wurde.
Der Legende nach setzte sich Jaroslaw für die überfallenen Kaufleute ein und besiegte die Heiden. Er nahm diesen das Versprechen ab, nie wieder Schiffe zu überfallen, und versuchte sie zum Christentum zu bekehren. Diese lehnten es jedoch ab, und als Jaroslaw kurze Zeit später die Siedlung mit Missionaren wieder aufsuchte, ließen die erbosten Heiden eine Bärin auf Jaroslaw los. Dieser schaffte es jedoch, das mächtige Tier mit einer Streitaxt zu töten. (Das Motiv eines Bären mit einer Axt auf der Schulter wird jedes Jahr im Park „Strelka“, wo Kotorosl in die Wolga einmündet, aus Blumen gepflanzt). Daraufhin gaben die Heiden auf und unterwarfen sich Jaroslaw. Dieser ließ den Ort an der Kotorosl-Mündung weihen und stiftete dort eine Kirche. Wenig später ließ Jaroslaw, der um die strategisch günstige Lage des Ortes wusste, dort eine Festung aufbauen. Anhand historischer Urkunden, die das Wirken Jaroslaw des Weisen beschreiben, wird angenommen, dass dessen vermeintlicher Kampf gegen den Bären und somit die Stadtgründung Jaroslawls im Jahr 1010 geschah. Ein Monument von Jaroslaw der Weisen wurde von einem Kreativteam unter der Leitung des Bildhauers Oleg Komov geschaffen und 1993 installiert. Die Figur von Jaroslaw dem Weisen wurde auf dem Dreikönigsplatz aufgestellt. In seinen Händen hält der Großherzog ein Schwert und ein Modell der Stadt. Auf dem Sockel ist das geprägte Wappen von Jaroslawl angebracht. (Bild 2)
In Jaroslawl gibt es eine große Anzahl an Kirchen und mehrere Klöster. Sollten Sie einmal dort sein, besichtigen Sie unbedingt das Staatliche Jaroslawler Museumsreservat. Diese große Festung an einem steilen Ufer des Flusses mag wie ein Kreml aussehen, aber es handelt sich um das ehemalige Verklärungskloster aus dem 13. Jahrhundert. 1865 wurde es in ein Museum umgewandelt. Betreten Sie auch die Heiligen Tore der Verklärungskathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist das älteste Gebäude in Jaroslawl und bis heute unversehrt geblieben. Eine große Sammlung von Ikonen ist in den Kammern zu sehen, und es gibt auch eine Ausstellung, die der Geschichte der Region und dem Hauptwerk der alten russischen Literatur gewidmet ist – „Igorlied“. Die Kirche des Propheten Ilja (Bild 4) ist eine großartige Sehenswürdigkeit. Der Legende nach gründete Jaroslaw der Weise hier die erste Kirche zu Ehren des Propheten Ilja. Die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (Bild 5) ist heutzutage die wichtigste der Stadt, auch wenn es sich dabei nur um ein Replikat handelt, das anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums von Jaroslawl im Jahr 2010 gebaut wurde.
Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. In Jaroslawl werden viele historische Filme gedreht, weil die gut erhaltene Architektur mit ihren Kirchen und Klöstern eine ideale Kulisse bietet. Wer eine Reise nach Russland plant, sollte Jaroslawl auf jeden Fall einplanen – die Stadt ist absolut sehenswert!
Foto –––– © private Bilder I.Schneider aus dem Jahr 2013
Text –––– © Jaroslawl – Wikipedia
Text––––©https:\\de.rbth.com/reisen/82479-jaroslawl-hauptstadt-goldenen-ringes-russland
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- Autor:innen: Hans Gielen
- Layout: Hans Gielen
- Veröffentlicht: 18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Die Masuren
Die Masuren im Nordosten Polens zählen zu den eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Charakteristisch für diese Region ist die enge Verbindung von Seen, Wäldern und weitläufigen Schilfgürteln, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich vielfältiges Landschaftsbild formen. Die mehr als 2.000 Seen, darunter der Śniardwy und der Mamry, sind durch natürliche Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und bieten ideale Bedingungen für Wassersport, Naturbeobachtung und Erholung.
Die ausgedehnten Wälder – ein Mosaik aus Kiefern, Birken und alten Eichenbeständen – prägen das Bild der Region ebenso stark. Sie dienen als Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Elche, Biber, Seeadler und Kraniche. Wanderer und Radfahrer finden hier ein weit verzweigtes Netz an Wegen, das sowohl ruhige Naturerlebnisse als auch Einblicke in die traditionelle Kulturlandschaft ermöglicht.
Entlang der Uferzonen vieler Seen erstrecken sich dichte Schilfbereiche, die nicht nur ein prägendes Element des Landschaftsbildes sind, sondern auch eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie bieten Schutz- und Bruträume für Wasservögel und tragen zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, sanft bewegtem Schilf und den umgebenden Wäldern schafft eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch beeindruckend wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der masurischen Identität ist die regionale Küche. Sie ist bodenständig, reichhaltig und stark von lokalen Produkten geprägt. Besonders beliebt sind Fischgerichte aus heimischen Seen, etwa Zander, Hecht oder Maräne. Dazu kommen traditionelle Speisen wie Pierogi, Bigos oder Kartoffelgerichte, die oft nach alten Familienrezepten zubereitet werden. Viele Besucher schätzen die Authentizität dieser Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und dennoch durch Qualität und Geschmack überzeugt.
Die Masuren verbinden Natur, Kultur und Kulinarik auf eine Weise, die sowohl Erholungssuchende als auch aktive Reisende anspricht. Wer die Region besucht, erlebt eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, gleichzeitig aber voller Leben steckt. Die Masuren sind ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern durch seine schlichte Schönheit und seine Ursprünglichkeit nachhaltig beeindruckt.
Foto –––– © Bild von Sonia Kacała auf Pixabay
Weitere Lieblingsorte
- Nadine Mallmann
- Layout: Nadine Mallmann
- Veröffentlicht: 11.03.2026
- Kategorie: Lieblinge
Der See - mein Lieblingsort
Der See ist mein Lieblingsplatz. 🌊
Nicht wegen der Stille allein.
Sondern wegen der Perspektive.
Am Wasser wird vieles klarer.
Gedanken sortieren sich, der Blick wird weiter, Entscheidungen ruhiger.
Vielleicht liegt es daran, dass Wasser uns daran erinnert, dass Bewegung dazugehört – im Leben wie im Arbeiten.
Manchmal braucht es keinen großen Abstand.
Nur einen Moment am See.
Wo findest du deinen Ort, um Gedanken zu ordnen? 🌿
#Erholung #Perspektive #Balance #Gedanken #Alltag
Foto –––– © Nadine Mallmann
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Chris Falck
- Layout: Chris Falck
- Veröffentlicht:18. März 2026
- Kategorie: Lieblinge
Haltestelle Geldernstrasse - Parkgürtel
Mein Lieblingsort in Köln ist ein Ort voller bunter Graffiti. Es ist die Haltestelle Geldernstraße – Parkgürtel, die seit 2019 komplett bemalt ist. Die Haltestelle hatte bis dahin eine eher unattraktive und ungemütliche Atmosphäre und wurde damals im Frühjahr 2019 als Graffiti-Projekt „WE BUILD THIS CITY“, im Rahmen eines jugendpädagogischen Projekts der MittwochsMaler des SKM Köln verschönert.
Seitdem ist eine Hälfte der Haltestelle eine permanent professionell besprühte Fläche, die nicht verändert wird. Die andere Hälfte steht als legale Wall of Fame für alle zur Verfügung und bietet genug Flächen, um sich auszuprobieren.
Es ist eine Art „moderne Graffiti-Galerie“, die sich ständig im Wandel befindet, sodass man bei jedem Besuch neue Bilder bewundern kann.
Fotos –––– © Chris Falck
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: N.Loginov
- Layout: N.Loginov
- Veröffentlicht: 05.02.2026
- Kategorie: Lieblinge
Zwischen Arthaus und Popcorn
Meine absoluten Lieblingsorte in Köln sind für mich zwei ganz besondere Kinos: Die Filmpalette zwischen Ebertplatz und Hansaring und die Lichtspiele in Kalk, ganz in der Nähe der Kalk Arcaden.
Beide Orte verbinde ich mit schönen Momenten und echter Entspannung. Schon seit langer Zeit bin ich ein großer Filmfan und versuche deshalb, mindestens zweimal im Monat ins Kino zu gehen. Oft mache ich daraus einen kleinen Ausflug, den ich mit einem Cafébesuch und einem guten, persönlichen Gespräch mit einer Freundin verbinde.
Diese Kombination aus Film, Kaffee und Zeit zu zweit bedeutet mir sehr viel. Im Kinosaal kann ich komplett abschalten und für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen – dabei darf gutes Popcorn natürlich nicht fehlen.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich seit der Nutzung der MUBI Go App jede Woche einen neu erschienenen Film kostenlos im Kino sehen kann. So gehören meine Kinobesuche fest zu meinem Alltag und machen ihn ein kleines Stück schöner.
Foto –––– © Myke Simon auf Unsplash
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Heike C.
- Layout: Heike C.
- Veröffentlicht: 20. Februar 2026
- Kategorie: Lieblinge
Das Mülheimer Mäuerchen
„Was? Du wohnst auf der Schäl Sick?“ Ab und zu kommt es vor, dass manche so reagieren, wenn ich sage, dass ich in Mülheim lebe. Denn das rechtsrheinische Köln ist bei dem ein oder der anderen nur zweite Wahl.
Für mich ist die rechte Rheinseite seit über 25 Jahren mein Zuhause – und ich wüsste nicht, wo ich lieber wohnen würde. Als wir nach Mülheim gezogen sind und das Veedel erkundet haben, war das Mülheimer Mäuerchen direkt einer unserer absoluten Lieblingsplätze. Egal ob tagsüber oder am Abend – sobald die Sonne scheint, zieht es viele hierher. Auf der Mauer sitzend oder auf dem Grünstreifen davor liegend, mit Freund:innen, der Familie oder alleine, mit Getränk und was zu Knabbern oder einfach nur mit einem Buch: hier kann man einfach nur sein und den Moment genießen.
Wie viele Nachmittage habe ich mir hier schon die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Rhein im Blick gehabt. Ganz zu schweigen von den unzähligen lauen Abenden mit meinen Herzensmenschen, richtig guten Gesprächen und schönen Sonnenuntergängen. Auch „strategisch“ ist das Mäuerchen gut gelegen: die nächsten Büdchen, Cafés und kleine Restaurants sind nur einen Katzensprung entfernt. Und man kann von hieraus sogar den Kölner Dom sehen.
Wenn ich auf dem Mäuerchen sitze, sehe ich auch immer wieder, wie herrlich bunt die Welt ist. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe, jeden Hintergrunds kommen hier entspannt zusammen: jede und jeder für sich – und doch alle zusammen auf der lovely sunny side von Köln.
Foto © Heike C.
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Michael Bazec
- Layout: Michael Bazec
- Veröffentlicht: 19. November 2025
- Kategorie: Lieblinge
PollerWiesen
Die Pollerwiesen sind ein toller Ort um zu verweilen, Sonne zu tanken oder die wunderschöne Aussicht und die Skyline von Köln zu betrachten.
An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen und direkt am Wasser entspannen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, packt einfach die Picknickdecke aus und genießt in aller Ruhe den wunderbaren Blick auf den Rhein.
Der hohe Freizeitwert der Pollerwiesen ist nicht zu bezweifeln, spannend wird es aber auch unter den Pollerwiesen. Hier befinden sich die Reste der historischen Poller Köpfe, die – nachdem erste Befestigungen bereits nach 1479 wegen Zwistigkeiten zwischen dem Kölner Rat und dem Erzbischof, der Eigentümer des Gebiets war, wieder abgerissen wurden – ab 1560 errichtet wurden, um den Rhein in seinem Flussbett zu halten.
Riesige Kästen aus Eichenstämmen, mit Basaltbrocken gefüllt bildeten eine mehrere hundert Meter lange Anlage, um die 8 Meter breit und bis zu 3 Meter über dem Wasser. Zusätzlich versenkten die Bauherren zahlreiche alte beschädigte Rheinschiffe, um die Poller Köpfe weiter zu stabilisieren. 2003 gab das Niedrigwasser zwei Niederländer – gemeint sind die Schiffstypen – aus dem 16. Jahrhundert frei. Im Jahr 2005 wurden die Poller Wiesen als Bodendenkmal eingetragen.
Foto –––– © Image by Gerd Altmann from Pixabay
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 18.01.2024
- Kategorie: Lieblinge
Der Dom
Mein Lieblingsplatz in Köln ist zweifellos die Domplatte bzw. der Dom selbst. Ich mag es den Dom zu betrachten. Selbst für einen Agnostiker wie mich hat die Architektur des Doms etwas ehrfurchtgebietendes. Verwinkelte Querstreben und Pfeiler laufen wie Äste in einem Wald zusammen, um im Inneren einen hohen, lichtdurchfluteten Raum zu ermöglichen, wie es nur die Hochgotik kann. Würde eine KI etwas Vergleichbares ausgeben, so würde man es als unrealistisch abtun. Aber hier sieht man das Unrealistische, das Fantastische vor sich.
Streng genommen ist der Dom ja eine bauliche Mogelpackung. Die vernieteten Stahlgerüste die genutzt wurden um den oberen Teil des Doms fertigzustellen, sind im Inneren der Türme noch zu begutachten. Jedoch fließt an diesem Ort so viel Geschichte, Tradition und Glaube zusammen, dass ein Köln ohne Dom schlichtweg nicht vorstellbar ist – mit oder ohne Türme.
– Frederic F.
Foto –––– © Pixabay 652234
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Weitere Lieblingsorte
- Autor:innen: B.E.
- Layout: Birte B.
- Veröffentlicht: 02.12.2023
- Kategorie: Lieblinge
Einer meiner Lieblingsorte in Köln...
…ist der Lenauplatz.
Was ich daran so mag: es gibt immer ein kaltes Getränk auf die Hand vom weltbekannten Lenauplatz-Kiosk, der Blick ist weitestgehend ins Grüne oder auf schöne Altbauten und am Lenauplatz treffen sich verschiedene Subkulturen / Peer-Groups und alle kommen miteinander klar oder sind damit einverstanden, dass alle Gruppen parallel existieren können.
Egal ob Hipster-Eltern, junge Teenies, Menschen ohne ein Zuhause oder einem starken Alkoholproblem oder auch Menschen Mitte 30, die ihr Feierabendgetränk zu sich nehmen, können hier zusammen Zeit verbringen.
Der Lenauplatz ist mitten in Neuehrenfeld und umgeben von tollen Restaurants, Bars, Pflanzenläden und der besten Eisdiele in Köln („Eiscafe Liliana“). Der Lenauplatz hat KULTSTATUS in Köln und deshalb werden am Kiosk auf dem Platz auch Merch-Shirts verkauft, die die Liebe zum Platz und die Liebe zu Neuehrenfeld symbolisieren können!
VON B.E.
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Weitere Lieblingsorte
Ausgabe 08
Ausgabe 08
Ausgabe 08
- Autor:innen: C.R.
- Layout: Caro R.
- Veröffentlicht: 02.11.2024
- Kategorie: Lieblinge
Dicke Haut, großes Herz
Vielleicht kennt ihr´s auch – das Video einer Überwachungskamera aus dem Kruger-Nationalpark in Südafrika. Dieses zeigt einen Elefanten, der mit seinem Rüssel ziemlich galant, behutsam und vor allem zuckersüß zwei leere Cola-Dosen umweltgerecht in eine Mülltonne verfrachtet. Dies beweist mal wieder – Elefanten sind einfach cooler als Menschen. Das weiß man nicht zuletzt seit Benjamin Blümchen – der graue, berüsselte Dickhäuter, die fleischgewordene Versinnbildlichung des Altruismus.
Als Kind hatte ich alle Folgen auf Kassette und bereue es fast ein wenig, diese vor 20 Jahren meinem Neffen vermacht zu haben. Benjamin B. geht immer! Auch noch mit Ende 30 sehne ich mich manchmal nach den fiktiven Geschichten des antromorphen Elefanten aus dem Zoo in Neustadt zurück. Ich wette, ich könnte immer noch alle Folgen mitsprechen.
Auch im Wild-Life überzeugt der Elefant auf ganzer Linie mit guten und starken Eigenschaften. Elefanten sind Vegetarier, sind nachgewiesen schlau, zeigen Empathie und sind sehr soziale Wesen. Viele Religionen verehren die Dickhäuter als Götter der Weisheit, des Glücks und des Erfolgs. Sogar Buddha wurde laut Legende schon mal als Elefant wiedergeboren.
Vom fiktiven Charakter Benjamins, bis hin zu Bobby&Ben – die Kuscheltiere meiner Kindheit – Elefanten faszinieren mich. Äußerlich strotzen sie durch ihre schiere Größe und majestätische Art und wirken fast angsteinflößend. Die dicke Haut, an der Messer zerbersten könnten, wirkt wie ein Schutzpanzer. Aber ihr Gemüt und ihre Augen wirken traurig und zart, geradezu zerbrechlich.
Otto, der beste Freund von Benjamin B. sagte einmal „Wenn ich groß bin, will ich auch ein Elefant werden, wie Benjamin Blümchen!“ Etwas, das sich mehr Menschen wünschen sollten – ob mit oder ohne Rüssel.
Foto –––– © pixabay.com – Mike1087_2
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Ehemalige TN
- Layout: Ehemalige TN
- Veröffentlicht: 29.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Wombat und ich
Foto –––– © unsplash – meg-jerrad
Foto –––– © pixabay – drizztgirl
Foto –––– © pixabay – PenelopePitstop
Foto –––– © pixabay – budgme
Schon als Kind faszinierten mich die Wombats, und es begann mit einem besonderen Geschenk. Ein enger Freund meiner Eltern lebte in Australien und schickte mir immer wieder kleine Wombat-Kuscheltiere. Schnell hatte ich eine ganze Wombatfamilie um mich versammelt, die mich in eine ferne Welt entführte und meine Begeisterung für diese außergewöhnlichen Tiere weckte.
Wombats gibt es in drei Unterarten, den Nasenhaarwombat, den südlichen Nasenhaarwombat und den Nacktnasenhaarwombat. Wombats werden zwischen 70 und 120 cm lang und bringen 20 bis 40kg auf die Waage. Sie sehen süß und kuschelig aus, sind aber in Wahrheit ganz schöne Brummer, die sich im Notfall auch mit all ihren Mitteln verteidigen. Sie knurren und knirschen mit ihren Zähnen und erreichen bei der Verfolgung von Feinden eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h.
Der Wombat lebt meistens alleine und gräbt sich bis zu 20 Meter lange Tunnel, die bis zu 3,5 Meter in die Tiefe reichen. Das ist auch der Grund, weshalb ihre Beutel nach unten hin geöffnet sind: so wird vermieden, dass bei ihren Buddelaktionen Dreck in die Beutel gerät. Eine ihrer schönsten Besonderheiten ist, dass ihr Hinterteil durch eine dicke Haut, Knorpel und Knochen verstärkt ist. Mit dieser Popopanzerplatte verschließen sie ihre Höhleneingänge vor Fressfeinden oder zerquetschen kleinere Gegner einfach zwischen ihrem Hintern und der Höhlenwand.
Natürlich darf ich auch nicht ihre quadratischen Kotwürfel vergessen, die sie überall in ihrem Fressgebiet ablegen, um ihr Revier zu markieren.
Der Wombat ist mein absolutes Lieblingstier, weil er mir in vielen Dingen so ähnlich ist. Wir sind beide kuschelig und gemütlich, aber wenn jemand Streit sucht, sind wir bereit und kämpfen im Notfall mit dem Einsatz unseres Lebens. Er und ich haben breite Popos und wir verkriechen uns am liebsten in unserem Zuhause, weil es dort so schön und sicher ist.
Foto –––– © pixabay – 12019
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: Marian Rada
- Layout: Natalja T.
- Veröffentlicht: 11.08.2023
- Kategorie: Lieblinge
Der Delfin
Delfine gehören zu den Walen und sind Säugetiere. Sie werden zwischen eineinhalb und vier Meter lang. Es gibt über 40 Delfinarten; die beliebteste und bekannteste dürfte der „Große Tümmler“ sein.
Delfine leben in allen Meeren, sie können sehr schnell schwimmen – mit einer Geschwindigkeit bis zu 55-60 km/h. Sie wiegen zwischen 150-650 kg und werden bis zu 20-45 Jahre alt. Delfine ernähren sich von Fischen und Krebsen.
Die Delfin-Mütter tragen im Vergleich zu anderen Tieren nur ein Jungtier im Bauch und zwar ein Jahr lang. Typische Farben von Delfinen sind blau, schwarz, grau, und auch mal bunter gefärbt, wie braun-gelb. Diese wunderschönen Tiere haben Selbstheilungskraft. Delfine sind sehr schlaue Tiere, sie können sehr schnell lernen und sie sind sehr Intelligent, können Freundschaften knüpfen und kommunizieren durch ihre Sprünge.
Die größte Gefahr für Delfine sind Fischernetze, denn in ihnen können sie sich verfangen und ertrinken (weil sie nicht auftauchen können). Die Feinde des Delfins sind Menschen und größere Haie, oder Orcas.
Falls ihr Interesse habt, ein Delfinarium zu besuchen, man kann diese wunderschönen Tiere im Zoo Duisburg besuchen.
Von Marian Rada
Foto –––– © pixabay.com / illusion-X
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Weitere Lieblingstiere
- Autor:innen: N.T.
- Layout: Natalja
- Veröffentlicht: 26.07.2023
- Kategorie: Lieblinge
Mein bester Freund
Sobald die Wohnungstür aufgeht,
ist da jemand, der ungeduldig vor ihr steht.
Da ist jemand, der mich begeistert überrennt,
weil seine Freude keine Grenzen kennt.
In seinem Fell kann ich mich verkriechen,
und er hat Pfoten, die nach Popcorn riechen.
Vom Wesen ist er wie ein kleines Kind,
und trotzdem ist er mein Rückenwind.
Denn wenn ich traurig bin, stupst er mich an,
solange, bis ich wieder lachen kann.
Wenn ich zu müde bin, um aufzustehen,
zwingt er mich, trotzdem rauszugehen.
Statt mich in der Wohnung zu vergraben,
ziehen wir los und beobachten die Raben.
Wir laufen über Felder, Wiesen und Asphalt,
fahren zum See und rennen durch den Wald.
Wir üben das Balancieren auf altem Gemäuer,
und erleben jeden Tag ein neues Abenteuer.
Bevor ich ihn traf, ist er ganz allein umhergestreunt,
jetzt hat er ein Zuhause und ist mein bester Freund.
Von N.T.